Aarbergergasse in Bern

10. Februar 2011 22:50; Akt: 10.02.2011 20:53 Print

Nun soll der Gemeinderat eingreifen

von Pedro Codes - Der Knatsch um die Aarbergergasse geht weiter. Politiker und Clubbetreiber fordern vom Gemeinderat, er solle jetzt das Ruder übernehmen.

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Zoff um die Aarbergergasse. (meo)

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Die Stadtregierung müsse sich jetzt endlich in die Diskussion um das Berner Nachtleben einschalten, forderte gestern Stadtratsmitglied Manuel Widmer (GFL) in einem offenen Brief an Sicherheitsdirektor Reto Nause. «Der Gemeinderat soll die Aarbergergasse als Ausgangszone definieren», so Widmer gegenüber 20 Minuten. Das sei eine Zone, in der nicht das Wohnen Vorrang habe, sondern der Ausgang. «Daran wären aber Bedingungen geknüpft, die auch durchzusetzen wären.» So hätte die Stadt etwa eine Handhabe gegenüber Betreibern, die sich nicht an Sicherheitsbedingungen hielten.

Auch die SP und die junge FDP rufen nach dem Gemeinderat. «Mit einer solchen Zone wären die Probleme wie Schlägereien und Lärm am Wochenende aber nicht behoben», gibt FDP-Stadtrat Bernhard Eicher zu bedenken.

«Der Gemeinderat hat sich bisher aus dieser Diskussion herausgehalten», sagt Rolf Bähler vom Bonsoir Club. «Er soll jetzt mit den Clubs definieren, wo und wie sich das Nachtleben entfalten darf.» Stephan Zesiger vom Liquid würde das ebenfalls begrüssen: «In der Aarbergergasse besteht absolut Handlungsbedarf.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel am 11.02.2011 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Lebensgefahr - betreten auf eigene Gefahr

    Ich würde die Aarbergergasse nicht als Ausgangszone bezeichnen, sondern an den Eingängen zur Gasse ein Schild aufstellen "Lebensgefahr, Betreten auf eigene Gefahr". Die Politik ist nicht verantwortlich für die Verwarlosung unserer Gesellschaft. Da muss jeder selber mithelfen. Und das Nachtleben zu geniessen ist ein Privileg und auch ein Risiko.

  • T.G. am 11.02.2011 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Augenwischerei

    Ich denke alle hier wissen genau wer für diese Zustände verantwortlich ist. Nur darf man es nicht aussprechen weil man postwendend als Rasist dargestellt wird! Wie konnte es nur soweit kommen dass Missstände nicht mehr klar kommuniziert werde können?

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  • Paul am 13.02.2011 01:59 Report Diesen Beitrag melden

    Gefahrenzone oder Kampfzone

    Gefahrenzone ist eine gute Bezeichnung, eventuell Kampfzone, falls es noch mehr Prügeleien gibt. In gefährlichen Zonen sollen Krankenkassen und Unfallversicherungen jede Haftung ablehnen und kostendeckende Zusatzversicherungen für gefährliche Zonen anbieten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Paul am 13.02.2011 01:59 Report Diesen Beitrag melden

    Gefahrenzone oder Kampfzone

    Gefahrenzone ist eine gute Bezeichnung, eventuell Kampfzone, falls es noch mehr Prügeleien gibt. In gefährlichen Zonen sollen Krankenkassen und Unfallversicherungen jede Haftung ablehnen und kostendeckende Zusatzversicherungen für gefährliche Zonen anbieten.

  • T.G. am 11.02.2011 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Augenwischerei

    Ich denke alle hier wissen genau wer für diese Zustände verantwortlich ist. Nur darf man es nicht aussprechen weil man postwendend als Rasist dargestellt wird! Wie konnte es nur soweit kommen dass Missstände nicht mehr klar kommuniziert werde können?

    • L.I. am 11.02.2011 22:04 Report Diesen Beitrag melden

      der "präsident" der aarbergergasse? nein!

      absolut korrekt. auch ich bin kein rassist, und trotzdem glaube ich mit gutem gewissen einen grossteil (nein, nicht alles, aber viel) des aarberger-ärgers auf ein lokal beschränken zu können: el presidente. regeln werden dort nicht beachtet - und von den behörden auch nicht durchgesetzt, wie es bei anderen lokalen an der geliebten aarbergergasse geschieht. punkt.

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  • Daniel am 11.02.2011 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Lebensgefahr - betreten auf eigene Gefahr

    Ich würde die Aarbergergasse nicht als Ausgangszone bezeichnen, sondern an den Eingängen zur Gasse ein Schild aufstellen "Lebensgefahr, Betreten auf eigene Gefahr". Die Politik ist nicht verantwortlich für die Verwarlosung unserer Gesellschaft. Da muss jeder selber mithelfen. Und das Nachtleben zu geniessen ist ein Privileg und auch ein Risiko.

  • Peschä am 11.02.2011 06:21 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Wieso muss man die Aarbergergasse erst als "Ausgangszone" definieren, wenn man das Gewalt-Problem lösen will? Die Gesetze gegen Gewalt gibt es schon längst, es happert bei der Umsetzung. Daran ändern auch Zonenpläne nichts.

  • phil am 10.02.2011 23:57 Report Diesen Beitrag melden

    wie soll da gehen...

    das ganze problem wird eh von 2-3 lokalen ausgelöst und kann verstehen dass einige unschuldige betreiber verägert sind. eine partimeile finde ich lächerlich. wer zahlt denn den verlust der wohnungen. schliesst um 24.00uhr und dann sind die meisten noch nicht stockbesoffen und das problem wäre gelöst. in thun ist es schön im ausgang, aber in bern nicht. eine partymeile würde eh nicht von steuerzahlenden bewohnern benutzt. bern kann ja weiterhin auf gute steuerzähler hoffen die sich eine solche partymeile wünschen.. von ausserhalb kommt eh keiner, da die parkgebühren zu hoch sind. fasncht dank..

    • Tttttt am 11.02.2011 13:39 Report Diesen Beitrag melden

      Steuerzahler

      bern und gute Steuerzahler...? Wie bitte? In Bern wimmelts von Sozialhilfeempfängern und sonstigem Prekaraiat. Die guten Steuerzahler sind der roten Regierung längst davon gelaufen und kommen auch nicht wider zurück!

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