Neues Projekt

20. März 2020 18:00; Akt: 20.03.2020 18:00 Print

Outlawz bringen veganes Essen an die Haustür

Viele Unternehmen müssen wegen der Corona-Krise umdenken. So auch die Crew von Vegan Outlawz Food. Um sich über Wasser zu halten, hat diese ein neues Projekt lanciert.

Kevin Schmid, Geschäftsleiter von Vegan Outlawz Food informiert seine Kunden über die neue Lage. (Video:zvg)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Wegen der Corona-Krise wird das öffentliche Leben vorerst auf Eis gelegt. Darunter leiden auch zahlreiche Geschäfte und Selbstständige. Viele müssen umdenken. So auch Kevin Schmid, Geschäftsleiter von Vegan Outlawz Food. Das junge Unternehmen eröffnete in der Stadt Bern zahlreiche vegane Pop-up-Restaurants, die jeweils sehr beliebt waren. Auch in diesem Jahr hatten die Outlawz einiges vor: «Wir hatten auf Ende März drei Eröffnungen geplant, die nun allesamt ins Wasser fallen», sagt Schmid.

Die Situation sei schwierig: «Wir mussten Kurzarbeit anmelden, damit wir unsere Mitarbeiter weiterhin bezahlen können.» Jeglicher Betrieb wurde eingestellt, alle Caterings abgesagt. Trotzdem will Schmid optimistisch bleiben: «Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen und müssen zuversichtlich sein.»

Die Outlawz haben deswegen ein neues Projekt lanciert. Gemeinsam mit dem Früchte- und Gemüselieferanten Etter und Berno liefern die Outlawz neu veganes Essen bis an die Haustüren. Foodathome nennt sich das Projekt. Über 100 vegane Produkte wie frisches Gemüse, Kaffee oder Seitan können so online nach Hause bestellt werden. Am 21. März geht die Webseite online: «Wenn man bis 12 Uhr bestellt, bekommt man das Essen bis spätesten um 12 Uhr am nächsten Tag nach Hause geliefert», verspricht Schmid. Dieser war nach den angeordneten Corona-Massnahmen gezwungen zu handeln: «Wir hoffen, dass wir uns durch dieses Projekt über Wasser halten können, und wollen Kunden gleichzeitig eine Dienstleistung erbringen.»

(rc)