Ausbau A1

14. Mai 2018 17:33; Akt: 14.05.2018 17:33 Print

Pläne für sechs Spuren liegen auf

Die A1 soll zwischen Härkingen und Luterbach für 886 Millionen Franken auf sechs Spuren erweitert werden. Die Pläne liegen in den betroffenen Gemeinden auf.

storybild

Der Bund will die A1 zwischen Härkingen und Luterbach auf sechs Spuren ausbauen. Mit dem Bau soll frühstens 2022 begonnen werden. (Bild: Google Maps)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Autobahnabschnitt auf der A1 zwischen Luterbach und Härkingen in den Kantonen Solothurn und Bern wird von vier auf sechs Spuren ausgebaut. Die Pläne für das Projekt mit Kosten von 886 Millionen Franken liegen derzeit in den betroffen Gemeinden auf.

Auf jeder Seite der Autobahn ist der Bau einer zusätzlichen Spur geplant. Auch die Verzweigungen Luterbach und Härkingen werden erneuert, ebenso die Autobahnanschlüsse Wangen a. A., Niederbipp, Oensingen und Egerkingen.

Zur grössten Veränderung kommt es beim Anschluss Egerkingen. Dieser bekommt eine neue Verkehrsführung mit neuen Kreiseln sowie zwei neue Brücken über die Dünnern, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Montag mitteilte.

Errichtet werden auch sechs Neubauten. Es sind unter anderem zwei Wildtierüberführungen in Wangen a. A. und Oberbuchsiten und eine Aarebrücke bei Wangen a. A. geplant.

Engpass im Ost-West-Verkehr

Der Ausbau auf sechs Streifen der A1 erfolgt auf einer Gesamtlänge von 21,9 Kilometern. Damit soll die Verkehrssicherheit erhöht, ein Engpass beseitigt und der Verkehr verflüssigt werden. Gleichzeitig sollen die heutigen Vorgaben betreffend Lärm-, Umwelt- und Gewässerschutz umgesetzt werden.

Täglich fahren auf dem Abschnitt Luterbach-Härkingen 93'000 Fahrzeuge. Im Jahr 2030 werden es voraussichtlich rund 113'000 Fahrzeuge pro Tag sein. Der Abschnitt war in den Jahren 1966/67 eröffnet worden.

Der Ausbau verschlingt viel Land. Es sind 162«000 Quadratmeter. Es müssen auch Waldflächen gerodet werden, die mit Ersatzaufforstungen im Projektperimeter kompensiert werden. Der Verbrauch von 9,44 Hektaren Fruchtfolgeflächen wird durch qualitative Aufwertungen von Landwirtschaftsland im Projektperimeter kompensiert.

2022 frühester Baubeginn

Die genauen Pläne liegen nun bis zum 7. Juni in elf Solothurner und vier Berner Gemeinden auf. Der Zeitplan des Bundesamts für Strassen sieht vor, mit den Bauarbeiten frühestens im Jahr 2022 beginnen zu können.

Die gesamte Bauzeit beläuft sich auf rund acht Jahre. Sechs Jahre dauert der Bau und zwei Jahre die Installation der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen.

Bereits auf sechs Spuren ausgebaut wurden der A1-Abschnitt zwischen den Verzweigungen Härkingen SO und Wiggertal AG. Dieser Engpass gehört seit August 2014 der Vergangenheit an.

(sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl Karli am 14.05.2018 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut.. aber

    Der Baubeginn ist wieder mal zu spät so wie alles in der Schweiz. Wir bleiben immer rückständig in vielen Sachen!

    einklappen einklappen
  • Der Irre mit dem Smartphone am 14.05.2018 17:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu spät

    mindestens dreizig Jahre.

  • S. am 14.05.2018 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schleicher

    Was nützen 6 Spuren wenn auf der linken Spur nur mit 100km/h gefahren wird und wir nicht rechts überholen dürfen. Dann nützen auch 8 Spuren nichts

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anita B. am 14.05.2018 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    StRassen 

    Viel zu spät, da kann man ja direkt auf 8 Spuren gehen und was ist mit dem Grauholz?

  • Karo am 14.05.2018 19:30 Report Diesen Beitrag melden

    Und in den Norden?

    Was soll das. Schaut lieber dass es endlich eine Autobahn in den Norden gibt. ZH-SH oder W'thur SH. Sind ja nur halbe Landstrassen zudem Jahrelange Baustellen.

  • Peter am 14.05.2018 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Die drei E

    Schweizerische Strassenbaustellen haben drei gemeinsamkeiten: extrem teuer, extrem lange Bauzeit und extrem unkoordiniert.

  • Tinu am 14.05.2018 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pannenstreifen

    Macht doch einfach den Pannenstreifen auf, so ist der Umbau in ein paar Wochen durch.

    • Jose G. am 14.05.2018 19:05 Report Diesen Beitrag melden

      der Wille fehlt

      nicht in der Schweiz

    einklappen einklappen
  • adi bichsel am 14.05.2018 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    4 spuren reichen

    würde der gemeine durschnittsfahrer das rechtsfahrgebot einhalten und würden die elefantenrennen verboten, wäre ein solcher ausbau nicht(!) nötig. man beachte durschnittsfahrer auf den bereits ausgebauten abschnitten...