Thun

08. November 2011 22:58; Akt: 08.11.2011 21:11 Print

Polizei ermittelt nach Pyro-Exzess

Der Pyro-Exzess von Luzerner Fans in der Arena Thun vom Samstag hat ein Nachspiel. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.

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«In Bezug auf die Menge der gezündeten Pyrotechnik handelt es sich um einen grossen Vorfall», sagt Sprecherin Daniel Siegrist. Nebst dem Verstoss gegen das Sprengstoff­gesetz werden sich die Täter eventuell auch wegen Gefährdung des Lebens zu verantworten haben.

Zwar ist die Arena Thun videoüberwacht und die Bilder werden im Ereignisfall auch an die Polizei weitergeleitet. Dennoch gelingt es Chaoten immer wieder, Pyros in Stadien zu schmuggeln. Thun-Sprecher Reto Bloesch: «Pyrotechnik ist extrem klein, vergleichbar mit Kugelschreibern. Verstecke sind etwa Kleiderfutter, hohle Sohlen oder Körperöffnungen.» Ausserdem dürften die Sicherheitsleute die Besucher zwar abtasten, aber keine Leibesvisitationen durchführen.

(nc/20 Minuten)