Bern

01. Dezember 2011 22:57; Akt: 01.12.2011 22:18 Print

Pro Velo überprüft Tramprojekt

von Nora Camenisch - Pro Velo Bern befürchtet, dass das Tram Region Bern zur Falle für Drahtesel-Lenker werden könnte. Der Verband nimmt das Projekt nun genau unter die Lupe.

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Die Planung des neuen Trams Region Bern von Schliern nach Ostermundigen läuft derzeit auf Hochtouren. Doch für Velofahrer könnte es eng werden auf Berns Strassen. Denn: «Das Überqueren von Tramschienen mit dem Fahrrad birgt oft eine hohe Sturzgefahr», warnt Stefan Jordi, Präsident von Pro Velo Bern.

Besonders heikel für Drahtesellenker sind dabei die ­Haltestellen der Strassenbahnen. «Aufgrund des Be­hindertengleichstellungsgesetzes müssen die Gleise besonders nahe am Trottoir ­verlegt werden. Dazwischen bleibt dann nicht viel Platz für Velos», warnt Jordi. Damit es in der Bundesstadt nicht zu massiv mehr Unfällen kommt, nimmt Pro Velo Bern das Tramprojekt nun genau unter die Lupe. «Wir werden bis Ende Januar eine Stellungnahme erarbeiten», so Jordi. «Wir hoffen, dass unsere Vorschläge in das Bauprojekt einfliessen.» Ansonsten behalte man sich weitere Schritte vor.

Ulrich Seewer vom Kanton beruhigt: «Das Projekt soll für alle Verkehrsteilnehmer eine Verbesserung bringen. Wenn immer möglich werden wir Velostreifen anbringen.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Vetsch am 02.12.2011 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit den Autos

    einfach alle Autos in der Stadt verbieten oder nur noch für viel viel Geld fahren lassen. Problem Gelöst. - Genug Platz fürs Tram. - Weniger Velounfälle - Weniger Lärm - Bessere Luft

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  • Verkehrsteilnehmer am 02.12.2011 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Gefährlich Eng.

    sieht das auf dem Bild nicht aus. Gefährlich Eng würde es werden, falls eine Fahrstrecke für Radfahrer frei bleiben würde. So müsste ich beim Tram verlassen damit rechnen von einem Velo oder Flyer angefahren zu werden ! Zudem war ich bisher der Meinung, dass der öffentliche Verkehr Vortritt hat. Jeder andere Verkehrsteilnehmer muss auch hinter dem Tram warten. Für Radfahrer wurde bereits viel getan, was auch weitgehend Sinn macht. Es wäre aber nun auch einmal an den Radfahrern ein Kompromiss zugunsten der andern Verkehrsteilnehmern einzugehen !

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  • fahrer am 02.12.2011 06:29 Report Diesen Beitrag melden

    rücksicht

    dann müssen die doch so schlauen velofahrer eben aufpassen fertig. mann muss nicht immer auf die rücksicht nehmen sie tuns im verkehr nämlich auch nicht

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom Huber am 04.12.2011 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    An die Verkhersregeln halten!!!!!!!

    Den meisten Velofahrer würde ein bisschen mehr Rücksicht und mehr Beachtung der Verkehrsregeln gut stehen. Das SVG (für Nichtjuristen: Strassenverkehrs-gesetz) gilt nämlich für alle Verkehrsteilnehmenden auch für Fussgänger und Velofahrer. Würden alle Verkehrsteilnehmer/innen mehr Rücksicht aufeinander nehmen so könnte manche gefährliche Situation oder Strassenbereich ohne bauliche Massnahmen entschärft werden. Also: Hirn und Augen benützen im Strassenverkehr. Dem "anderen" einmal den Vortritt gewähren ist ein Zeichen von Höflichkeit und Mitdenken und Rücksichnahme. Danke.

    • Tom Schneebeli am 04.12.2011 19:32 Report Diesen Beitrag melden

      Verkehrsregeln erfüllt.

      Die velofahrende Person verhält sich absolut korrekt. Aber der Neid gegenüber dem schnelleren Veloverkehr lässt halt die Sachlichkeit auf der Strecke.

    • Gustav / Tribolet am 05.12.2011 10:16 Report Diesen Beitrag melden

      Auto missachten Vortrittsrecht

      Das ist wohl oft eine Frage des Blickwinkels. Im vergangenen Jahr bin ich mehrmals von fehlerhaften Autofahrer/innen beinahe angefahren worden (Kreisel- und Rechtsvortritt wird oft von Autofahrer/innen missachtet). Während dem mich ein Velo neben der Eingangstüre nicht/kaum stört, ärgere ich mich über falschparkierte Autos in der Innenstadt und im Quartier. Ich könnte täglich, wenn ich dazu berechtigt wäre, 5 bis 10 Bussenzettel wegen fehlerhaftem Autofahren oder Parkieren verteilen.

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  • Peter Vetsch am 02.12.2011 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit den Autos

    einfach alle Autos in der Stadt verbieten oder nur noch für viel viel Geld fahren lassen. Problem Gelöst. - Genug Platz fürs Tram. - Weniger Velounfälle - Weniger Lärm - Bessere Luft

    • Susanne am 05.12.2011 11:12 Report Diesen Beitrag melden

      sehe ich auch so

      Finde ich auch!

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  • Verkehrsteilnehmer am 02.12.2011 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Gefährlich Eng.

    sieht das auf dem Bild nicht aus. Gefährlich Eng würde es werden, falls eine Fahrstrecke für Radfahrer frei bleiben würde. So müsste ich beim Tram verlassen damit rechnen von einem Velo oder Flyer angefahren zu werden ! Zudem war ich bisher der Meinung, dass der öffentliche Verkehr Vortritt hat. Jeder andere Verkehrsteilnehmer muss auch hinter dem Tram warten. Für Radfahrer wurde bereits viel getan, was auch weitgehend Sinn macht. Es wäre aber nun auch einmal an den Radfahrern ein Kompromiss zugunsten der andern Verkehrsteilnehmern einzugehen !

    • Lieber-Auto-statt-Tramm am 03.12.2011 14:24 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Bravo!

    • Susanne am 05.12.2011 11:15 Report Diesen Beitrag melden

      @Autofahrer

      An alle Autofahrer: Beim Rueckwaertsfahren bitte den Kopf drehen und nicht nur in den Spiegel schauen! Wenn das nicht klappt, bitte nicht mehr Autofahren. Merci :)

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  • Noldi Schumacher am 02.12.2011 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Also das Bild ist je Extrem...

    Der Radfahrer ist ja von allen guten Geister verlassen. Da fährt das Tram und kein Radfahrer! Aber in Bern wundert es mich nicht, wer sich eine rechtsfreie Reitschule leisten kann, der kann auch Radfahrer überall fahren lassen.

  • fahrer am 02.12.2011 06:29 Report Diesen Beitrag melden

    rücksicht

    dann müssen die doch so schlauen velofahrer eben aufpassen fertig. mann muss nicht immer auf die rücksicht nehmen sie tuns im verkehr nämlich auch nicht