Romano Mombelli

13. Oktober 2015 12:01; Akt: 13.10.2015 14:29 Print

Quallen stechen Schweizer Super-Schwimmer

Der Solothurner Romano Mombelli musste die ehrgeizige Durchquerung des Kaiwi-Channels schon kurz nach dem Start abbrechen – wegen Quallenstichen.

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Wie auf dem offiziellen Twitter-Account von Romano Mombelli zu lesen ist, musste der Solothurner seinen Versuch, den Kaiwi-Channel zwischen den Hawaii-Inseln Oahu und Molokai zu durchschwimmen, abbrechen.

Der Grund: Mombelli wurde von sogenannten Portugiesischen Galeeren, einer Quallenart, gestochen und musste deshalb aufgeben. Dem Schwimmer gehe es aber den Umständen entsprechend gut. Zuvor hatte sich Mombelli gelassen gezeigt: «Die Chancen stehen etwa 50 zu 50, dass ich auf Quallen treffen werde.» Seiner Enttäuschung liess Mombelli auf Twitter nun freien Lauf.




Ferner heisst es auf Twitter, dass kein weiterer Start möglich ist. Mombelli muss seine Ambitionen also vorerst begraben.

Der 23-Jährige plante, als erster Schweizer überhaupt, das als sehr rau geltende Gewässer zu durchschwimmen. Für die zwischen 44 und 53 Kilometer lange Strecke rechnete der Solothurner mit einer Schwimmzeit von bis zu 16 Stunden.

(aha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • cheeky620 am 13.10.2015 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Quallen

    Damit werden wir je länger je mehr leben müssen. Die natürlichen Feinde der Quallen - gewisse Fische - wurden von Menschen extrem dezimiert, so dass das Gleichgewicht des Meeres nicht mehr da ist. Da ist der Mensch selber schuld, einmal mehr.

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  • Robert Wettstein am 13.10.2015 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Quallen stechen nicht!

    Quallen stechen nicht, da sie keinen Stachel haben. Sie gehören zu den Nesseltieren und besitzen Nesselzellen, darin ist ein kleiner Pfeil, der bei Berührung abgeschossen wird und das Nesselgift dem Opfer unter die Haut spritzt.

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  • geni am 13.10.2015 13:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ungleichgewicht

    Das wohl grösste Problem ist das Ungleichgewicht in unseren Meeren, und die Quallen können sich ständig vermehren weltweit. Der Mensch ist einfach nicht einsichtig!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Manuel am 14.10.2015 23:55 Report Diesen Beitrag melden

    glaube nicht an schlechte Vorbereitung

    - aber was ist besser / schlimmer? Von Quallen erwischt zu werden oder von Haien attackiert zu werden? Von diesen gibts dort nicht nur harmlose Arten. In der Nacht zu schwimmen ist wohl in solchen Gewässer nicht anzuraten.

  • Elias am 14.10.2015 13:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibts nichts Sinnvolleres?

    Richtig, Quallen stechen nicht. Eine solche Aktion ist einfach nur Unsinn, zuwas taugt denn sowas?

  • Eine Meinung am 13.10.2015 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Überraschung

    Grundsätzlich gefällt mir, wenn sich jemand eine persönliche Challenge sucht und fokussiert auf sein Ziel hinarbeitet. Aber hier finde ich schlicht peinlich, wie schlecht sich der Schwimmer auf sein Vorhaben vorbereitet hat, denn es war ja von vornherein klar, dass Schwimmtechnik und Kondition allein doch nicht ausreichen, sondern man auch die Natur lesen und mit den Herausforderungen darin umgehen können muss! Insofern ist's aus meiner Sicht doch ein recht kläglicher Ausgang - und eine recht unbefriedigende Vergeudung der Crowd Funding Gelder! Gut, dass es sinnvollere (Spenden-)Aktionen gibt.

  • Sandra am 13.10.2015 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Nein.

    Romano war als Beckenschwimmer eher im Durchschnitt. Nun versucht er es im Bereich Open Water, wo es viel weniger Konkurrenten gibt. Nicht verwunderlich, kann er da mit seiner Kondition uns Ausdauer punkten. Ein Super-Schwimmer ist es aber nicht.

  • in4u am 13.10.2015 15:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Qualen habe ich schon lange...

    Zu diesem Thema kann ich nur das buch der Schwarm empfehlen....