Grüne Politik für Bern

19. Dezember 2018 10:04; Akt: 19.12.2018 13:12 Print

Regula Rytz will in den Ständerat

Die Grünen geben ihre Ständeratskandidatin bekannt: Es ist Nationalrätin Regula Rytz.

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Regula Rytz will in den Ständerat. (Bild: Keystone/Patrick Huerlimann)

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Die Grünen des Kantons Bern treten mit Nationalrätin Regula Rytz zu den Ständeratswahlen vom kommenden Jahr an. Das gab Rytz am Mittwoch in Bern vor den Medien bekanntgegeben. Die grüne Nationalrätin setzt sich stark für die Umwelt-, Wirtschafts- und Gleichstellungspolitik ein. Vor den Medien meinte Rytz: «Die Wahlen 2019 werden zu einer Klimawahl. Eine Schicksalswahl für die Umwelt, aber auch für das soziale Klima in unserem Land.»

Am Mittwochmorgen kommunizierten Rytz den Entscheid zusammen mit Bernhard Pulver. Der ehemalige Regierungsrat gab dabei seinen Verzicht auf eine Ständeratskandidatur 2019 bekannt. Er will sich ab 2019 prioritär dafür engagieren, die Inselgruppe als führende Spitalgruppe in der Schweiz zu positionieren.

Weibliche Konkurrenz für Rytz

Die Ständeratswahlen finden im Herbst des kommenden Jahres statt. Für die FDP dürfte Nationalrätin Christa Markwalder antreten, wobei sie noch offiziell nominiert werden muss. Für die GLP stellt sich Nationalrätin Kathrin Bertschy zur Verfügung und für die EVP Nationalrätin Marianne Streiff.

Noch offen ist, mit wem die SVP zu den Ständeratswahlen antritt. Der amtierende Berner Ständerat Werner Luginbühl (BDP) hat sich bisher nicht zu einer allfälligen neuen Kandidatur geäussert. Sicher erneut antreten wird der bisherige Hans Stöckli (SP).

(miw/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • bert am 19.12.2018 10:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    flop

    nur sowas nicht ! oh bewahre, wir brauchen nicht noch mehr selbstdarsteller.

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  • Ändu am 19.12.2018 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das wäre ein Desaster

    aber zum Glück können da alle im Kanton Stimmberechtigten ihr Votum abgeben, und nicht nur die rot-grünen-Stadtberner :)

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  • Jakob am 19.12.2018 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    oh nein bitte nicht

    Ohje, bitte keine Grüne ins Stöckli. Sie könnte stattdessen ja in den Gemeinderat im Binntal..? Dort ist sie der Natur nahe, muss nicht pendeln und kann sich über die fehlende Industrie freuen. Die Luftqualität soll dort auch hervorragend sein und die Anzahl Autos hält sich bestimmt in Grenzen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bettina am 19.12.2018 15:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Optimal

    Das wäre ja wunderbar ! Endlich eine clevere Grüne im Stöckli! Go for it!

  • Rino R. am 19.12.2018 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alterssicherung

    Am Schluss wollte noch fast jeder Nationalrat und jede Nationalrätin sich im Stöckli den Lebensabend versüssen. Wieso sollte eine Grüne hier die Ausnahme sein? Konsequentes Ziel von Berufspolitikern. Und dann geht es erst noch etwas chilliger und gmögiger zu und her.

  • Globi20 am 19.12.2018 14:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Traumduo"

    Rytz und Stöckli im Stöckli, das wäre wahrlich eine "repräsentative" Vertretung des Kantons Bern. Hoffentlich merken das die Stimmberechtigte auch in den Städten, nicht nur auf dem Land.

  • Barbara Fuhrer am 19.12.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Kandidatin mit hervorragenden Dossierken

    Ich lernte Regula Rytz als ausserordentlich dossierfeste Politikerin kennen, die lösungsorientiert und effizient arbeitet. Für Personen aus anderen politischen Lagern ist es jeweils nicht einfach, Gegenargumente zu finden und auf der inhaltlichen Ebene zu kontern. Ist das der Grund, dass ich bis jetzt kein einzige objektives Argument gegen die Kandidatur von Regula Rytz für den Ständerat gefunden habe? Sprüche klopfen und plump ohne Argumente anzugreifen scheint einfacher zu sein, als Inhalte zu liefern. Ich freue mich auf einen fairen mit Inhalten geführten Wahlkampf mit Regula Rytz

    • sagamol am 19.12.2018 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Barbara Fuhrer

      Frau Rytz ist sehr Lösungsorientiert, so lange die Lösung links, rot, grün ist. Andernfalls gleicht sie eher einem Rottweiler, verbeisst sich in ihrer Weltanschauung und lässt nicht locker, bis ihre Mejnung durchgesetzt ist. Lösungsorientiert geht anderst. Die Dame ist eine ideale Konsumentenschützerin. Auch in einer Gewerkschaft sicher souverän. Im Ständerat brauchen wir aber Damen und Herrren, welche wissen wo und wie das Geld verdient wird und nicht, wie man am besten fremdes Geld verteilt, was ja die Lieblingsbeschäftigung der Linken und Grünen ist.

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  • Mia Sommer am 19.12.2018 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    warum nicht ?

    Regula Ritz ist eine ausgezeichnete Politikerin ! Sie versteht es Brücken zu bauen und sie ist intelligent genug um Zusammenhänge zu verstehen. Das sie grün ist kann uns für die Zukunft nur von Nutzen sein.....