Urs und Berna

15. Juli 2010 23:10; Akt: 16.07.2010 00:37 Print

Rettung durch «Bären-Sponsoring»?

von Nina Jecker - Weil den beiden Jungbären Urs und Berna die Giftspritze droht, machen die Berner jetzt mobil. Sie suchen auf eigene Faust ein Zuhause für die beiden Rabauken.

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Balgen wie echte Kerle: Die Berner Bärenpark-Jungbären Urs und Berna.

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Dass der erste Bärenpark-Nachwuchs vielleicht eingeschläfert wird, lässt vielen Bernern keine Ruhe. Einer von ihnen ist Patrick Kappeler: «Dass die Bärchen als Tierfutter enden könnten ist schrecklich.» Damit das nicht passiert, muss bis in anderthalb Jahren ein neues Zuhause für die Mutzen gefunden werden (20 Minuten berichtete).

Weil Bären aber sehr schwer vermittelbar sind, macht Multimedia-Profi Kappeler von VJii Productions jetzt mobil. Via Facebook ruft er dazu auf, Vorschläge zu posten. «Ich prüfe sie dann auf ihre Realisierbarkeit.» So soll ein Ideen-Katalog entstehen, der anschliessend Stadt und Kanton Bern, dem Tierpark Dählhölzli sowie möglichen Sponsoren überreicht wird.

Bisherige Inputs: ein Plätzchen in einem deutschen Bären-Zoo, ein Ausbau des Geheges im Dählhölzli oder ein gesponserter Neubau, etwa von der Bank Julius Bär. «Die beiden könnten dann ja Urs Julius und Berna Julius Bär heissen», schlägt User Martin Mean vor.
Derweil sucht auch Tierpark-Direktor Bernd Schildger nach
einer Lösung: «Das Einschläfern wäre die allerletzte Möglichkeit», betonte er bereits letzte Woche.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Giovanna am 16.07.2010 01:05 Report Diesen Beitrag melden

    Nur ncht einschläfern!

    Ein gesponserter Neubau von der Bank Julius Bär wäre eine sehr gute Idee!

  • bergen am 16.07.2010 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Mischa und Mascha

    Wieso wird nie erwähnt das die Leitung anders geplant hat. Nämlich mit freiem Platz im Dählhölzli. Da kam das Geschenk von Russland (Mischa und Mascha) und machte die Planung zu nichte. Also nicht auf Herr Schildger herum hacken.

  • tss am 16.07.2010 07:28 Report Diesen Beitrag melden

    nicht im ernst.....

    wie kann man nur so herzlos sein und solche Tiere einschläfern, wird doch wohl irgendwo Platz für diese geben.........

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heinz am 18.07.2010 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Bärenpark

    Ich frage mich immmer wieder das das Volk auf eine solche Situation nicht vorbereitet war oder nur das schöne sahen.Auch Tiere vermehren sich nicht nur Menschen!Macht das nächste mal die Augen auf wen sowas entsteht; und nicht nur der jöh -effekt!!!!

  • Tanja Brumund-Gut am 18.07.2010 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Keine werbung

    mehr mit jung Tieren.Ihr alle die jöhhhhhhhh schreit seid schuld daran!!!!!!!!!!!Komm,lass uns die Babys anschauen ,ist doch egal wenn sie danach umgebracht werden! Liebe politiker werdet endlich tätig gegen so eine sauerei! Wie würden sie wohl darüber denken ein Menschen Baby,mit einer Giftspritze um zu bringen ? Weil man es ja erst so niedlich fand ,dann aber merkt ,oh kein Platz ,huch zu Teuer.Also giftspritze!

  • tom am 16.07.2010 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    übertrieben

    klar ist es nicht schön wen die bärchen sterben müssen aber soll das jezt jedes mal so sein? kleine bären bringen publikum und wen sie dann grösser werden muss dann jedesmahl das dälhölzli ausgebaut werden? die sollen die bärin nur noch tragen lassen wenn sie einen plaz für die kleinen haben.

  • bergen am 16.07.2010 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Mischa und Mascha

    Wieso wird nie erwähnt das die Leitung anders geplant hat. Nämlich mit freiem Platz im Dählhölzli. Da kam das Geschenk von Russland (Mischa und Mascha) und machte die Planung zu nichte. Also nicht auf Herr Schildger herum hacken.

  • Bernhard Wyder am 16.07.2010 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst Platz suchen und dann vermehren!

    ... dabei wäre es doch so einfach! warum nicht zuerst ein gutes Plätzchen suchen und dann für Nachwuchs sorgen! Ich denke die Berner verzeihen es, wenn es in einem Jahr mal keine kleinen Bären geben würde! Sowas darf nie mehr passieren!