Lawine in Plaffeien FR

18. Februar 2019 16:12; Akt: 18.02.2019 16:31 Print

Skitourenfahrer stirbt nach Bergung im Spital

In Plaffeien FR wurde am Sonntagnachmittag ein Skitourenfahrer von einer Lawine erfasst. Er erlag später im Spital seinen Verletzungen.

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: Ein 20-jähriger US-Amerikaner wurde tot in der Walliser Region Mont-Fort aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen war er abseits markierter Pisten über ein Felsband gestürzt. Ein Skitourengänger wurde auf dem Gemeindegebiet Plaffeien FR von einer Lawine erfasst. Er starb später im Spital. Am Freitag ging in der Val Roseg eine Lawine nieder. Ein Mann gilt als vermisst. : 7 Skiwanderer wurden beim Vanil Carré in der Region Château-d'Oex VD von einer Lawine verschüttet. Ein Franzose (39) starb in den Schneemassen. Bei einer Lawine in den Freiburger Voralpen ist ein Mann tödlich verletzt worden. Zwei weitere Verschüttete kamen mit leichten Verletzungen davon. Im österreichischen Lech wurden drei deutsche Skigänger verschüttet. Im Kanton Uri sind am Donnerstagnachmittag zwei Skitourengänger von einer Lawine überrascht worden. Der Mann konnte sich befreien, die Frau wurde vollständig verschüttet. Sie starb später im Spital. In Davos Wolfgang ging am Donnerstag eine Lawine nieder. Zwei Personen wurden dabei verschüttet. Ein 31-Jähriger Mann erlag seinen Verletzungen. In Flumserberg ging am Donnerstag ebenfalls eine Lawine nieder. Eine Person wurde geborgen, verstarb allerdings noch im Spital. Die Suche dauerte den ganzen Nachmittag an. : Fünf Skifahrer gerieten am Stephanstag im Wallis in eine Lawine. Vier wurden teilweise verschüttet. Sie konnten rasch ausgegraben werden. Ein weiterer Skifahrer wurde komplett von den Schneemassen verschüttet. Er wurde dank Lawinenhunden und Suchgeräten rasch lokalisiert. Die Air Zermatt warnt, dass die Lawinensituation derzeit heikel ist. Es ist höchste Vorsicht geboten.

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Am Sonntagnachmittag wurde am Berg Märe, auf dem Gemeindegebiet Plaffeien, ein Skitourenfahrer von einer Lawine erfasst. Der 52-Jährige war gemäss ersten Ermittlungen mit zwei Begleitern unterwegs gewesen und hatte als vorderster Mann die Lawine ausgelöst.

Diese riss ihn auf einer Länge von etwa 600 Metern in die Tiefe, wie die Kantonspolizei Freiburg in einer Mitteilung schreibt. Seine beiden Begleiter, ein 54-jähriger Mann und ein 16-jähriges Mädchen, wurden nicht mitgerissen und blieben unverletzt.

Sie alarmierten die Rettungskräfte, die den Verschütteten aus dem Schnee befreien und bergen konnten. Per Helikopter wurde er in kritischem Zustand ins Inselspital Bern geflogen, wo er kurz nach dem Eintreffen verstarb.

Die Polizei hat zur Ermittlung der genauen Umstände dieses Bergunfalls eine Untersuchung eingeleitet.

(scl)