Schaden von 20 Millionen Fr.

21. Februar 2020 11:07; Akt: 21.02.2020 11:07 Print

So stark wüteten Petra, Sabine und Lolita in Bern

Was nicht niet- und nagelfest war, wurde weggeblasen: Die Februar-Stürme verursachten im Kanton Bern Schäden in Millionenhöhe.

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Die drei Stürme, welche in der ersten Februarhälfte über die Schweiz zogen, dürften der Gebäudeversicherung Bern (GVB) Kosten von mindestens 20 Millionen Franken bescheren. Auf diese Summe schätzt die Versicherung den Schaden, nachdem sie bisher total 8900 Schadensmeldungen erhalten hat.

Wie die GVB am Freitag mitteilte, liefen die Telefonleitungen zuweilen heiss: Bis zu 1538 Anrufe erhielt sie pro Tag. Viele kleinere Vorfälle wurden der GVB gemeldet, doch gab es auch grössere Schadensfälle wie beispielsweise Schäden nach umgestürzten Bäumen.

Hotspot Mittelland

Von den drei Sturmtiefs Lolita, Petra und Sabine am stärksten betroffen waren die Regionen Bern-Mittelland mit 2679 Meldungen, das Emmental (1448), der Oberaargau (1150) und der Berner Jura (1062).

Die Gebäudeversicherung versichert die rund 400'000 Gebäude im Kanton Bern gegen Feuer- und Elementarschäden. Im Kanton Bern müssen alle Gebäude gegen diese Schäden versichert sein.

Die GVB rechnet mit mit einer Schadenssumme von mindestens 13 Mio. Franken, ihre Tochtergesellschaft GVB Privatversicherungen AG mit rund sieben Mio. Franken für Gebäude- und Umgebungsschäden. Die GVB Privatversicherungen AG ist ein Unternehmen, das Zusatzversicherungen anbietet.

(miw)

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