Aktionen am Openair

21. Juli 2014 13:14; Akt: 21.07.2014 17:45 Print

So tun Besucher des Gurtenfestivals Gutes

Viva con Agua buhlte um Geld, Greenpeace informierte Musikfans und Tents4Freedom sammelte Zelte für das Flüchtlingslager in Calais. Das Gurtenfestival wird zum Gutmenschen-Treff.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das Gurtenfestival ist vorbei doch auf dem «Güsche» herrschte noch ein geschäftiges Treiben. Am Montagmorgen durchsuchte eine Gruppe junger Leute die Sleeping Zone. Ihr Ziel: Matten, Zelte und Schlafsäcke für ein Flüchtlingscamp in Frankreich zu finden. «Wir konnten etwa zwei Dutzend Zelte sichern», so Koordinator Salvatore Pittà. Denn von den 3000 aufgestellten Zelten in der Sleepingzone wurden fast alle wieder von den Besitzern mitgenommen. Über die verbliebenen Zelte brach dann am Montag fast Streit aus: «Zwei Leute wollten die von uns eingesammelten Zelte selber einpacken», so Pittà.

Umfrage
Was halten Sie von karitativen Organisationen an Festivals?
7 %
66 %
24 %
3 %
Insgesamt 429 Teilnehmer

Festivalleitung erfreut

Schon während des Festivals warben karitative Organisationen um die Aufmerksamkeit der Festivalbesucher: Während vier Tagen sammelte die Hilfsorganisation Viva con Agua Becher und Teller. Der Depotwert dieses gespendeten Materials hat einen Wert von 22'60o Franken. Die Spenden fliessen in ein Helvetas-Projekt, das Menschen in Nepal den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen ermöglicht. Unterstützt wird die Organisation auch vom Gurtenfestival: «Wir finden es sinnvoll, dass hier gesammelt wird», so Festivalleiter Philippe Cornu.

Denn das eher ältere Publikum am Gurtenfestival sei für karitative und Umweltschutz-Themen sensibilisierter als etwa die Besucher am Frauenfeld-Festival. Darum sei auch Greenpeace mit einem Stand am Festival vertreten gewesen: «Die Anliegen von Greenpeace sind auch die unsrigen», so Cornu.

(sie/tok)