Bern

23. Februar 2011 21:05; Akt: 23.02.2011 21:07 Print

Sozialhilfe: Referendum

Dass Sozialhilfebezüger im Kanton Bern den Behörden bereits beim Einreichen ihres ­Gesuchs sämtliche Vollmachten zum Einholen persönlicher Infos erteilen müssen, stösst dem Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen sauer auf.

Fehler gesehen?

«Die Empfänger werden im ­Namen der angeblichen Missbrauchsbekämpfung immer stärker, penetranter und lücken­loser kontrolliert», so Präsident Thomas Näf. Gemeinsam mit Stadtrat Luzius Theiler (GPB), der PdA Bern und der Alternativen Linken hat Näf deshalb gestern das Referendum gegen das kantonale Sozialhilfegesetz lanciert.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Walti Sonderegger am 24.02.2011 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt erst recht

    Wieso sind die dagegen? Haben die etwas zu verbergen? Offenbar ja schon. Jetzt erst recht, die sollen ihre Vermögensverhältnisse offen legen. Sie wollen ja unser Steuergeld.

  • B. Kerzenmacher am 23.02.2011 23:17 Report Diesen Beitrag melden

    Was schwafelt man über Datenschutz wenn einem die

    persönlichen Dokumente wie Betreibungsauszug, Lohnabrechnungen, Passportkopien, Privatkorrespondenzen etc. durch BfM fremden, dazu unbefugten Drittpersonen, zugestellt werden per Post! Dazu noch Steuerdaten telefonisch herausgegeben durch das Steueramt, ohne die Bewilligung des Betroffenen einzuholen, d.h hinter seinem Rücken. (Erfahren per Zufall) Wenn man dann Strafanzeige einreicht, dann erhält man seit 1,5 Jahre noch nicht mal Antwort, nicht mal auf diverse Beschwerden. Auch stört es niemanden wenn dem Opfer die ganze Reputation und den Arbeitsplatz veloren geht incl. 550'000 Fr, Schaden

  • Faulenzersubventionierer am 26.02.2011 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Sozialhilfe

    Diese Kontrollen sind auch bitter nötig. Hoffentlich kommt dieses falsche Referendum nicht zu stande. Wer Sozialhilfe will, muss auch alle Zugeständnisse machen und die Kontrollen akzeptieren. Hoffentlich werden die Vorgaben aus Bern in der übrigen Schweiz auch übernommen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Faulenzersubventionierer am 26.02.2011 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Sozialhilfe

    Diese Kontrollen sind auch bitter nötig. Hoffentlich kommt dieses falsche Referendum nicht zu stande. Wer Sozialhilfe will, muss auch alle Zugeständnisse machen und die Kontrollen akzeptieren. Hoffentlich werden die Vorgaben aus Bern in der übrigen Schweiz auch übernommen.

  • Hugo am 25.02.2011 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam

    Nun... warum wird hier von den Linken keine Transparenz gefordert ? Eigeninteresse ? Will man die eigenen Wähler schonen ? Auch so kann man anderer Leute Geld ausgeben mit dem Ziel Wähler zu ködern. Sollte eigentlich unter "Parteispenden" laufen...

  • Rohrer Martin am 24.02.2011 23:16 Report Diesen Beitrag melden

    Sie haben Recht!

    Ich habe nichts dagegen wen bei Verdacht auf Betrug und diese Person nicht glaubhaft nachweisen kann das er zu recht Sozialhilfe bezieht eine Vollmacht verlangt wird. Aber nie generell! Oder wird von den Bauern eine Vollmacht verlangt, das sie Geld vom Staat wirklich benötigen? Das sind nämlich genau betrachtet auch Sozialgelder,sie heissen nur Direktzahlungen!

  • Walti Sonderegger am 24.02.2011 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt erst recht

    Wieso sind die dagegen? Haben die etwas zu verbergen? Offenbar ja schon. Jetzt erst recht, die sollen ihre Vermögensverhältnisse offen legen. Sie wollen ja unser Steuergeld.

  • ursula freckmann am 24.02.2011 01:23 Report Diesen Beitrag melden

    sozialbezüger

    es kann jeden treffen und ältere menschen,die arbeitslos werden und keine arbeit mehr finden.es ist nicht in ordnung dass mann den leuten die würde nimmt,die haben ein langes lebenlang gearbeitet und steuern bezahlt.mann sollte den staat auch mal besser kontrolieren wo er das steuergeld verschleudert.mann sollte nicht voreilig menschen verfolgen es kristalisiert sich raus ob einer zufaul ist oder er in not ist.