Viererfeld

18. November 2013 21:10; Akt: 18.11.2013 20:20 Print

Stadt plant Hochhäuser für 3000 Menschen

von Nora Camenisch - Auf dem letzten grossen Berner Acker soll ein neues Quartier entstehen. Doch die Pläne stossen auf Widerstand.

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Auf dem Viererfeld sollen dereinst 3000 Menschen ein neues Zuhause finden.

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Jetzt wird das Projekt Viererfeld/Mittelfeld konkret: Zwischen Innerer und Äusserer Enge sollen dereinst 3000 Menschen ein neues Zuhause finden. Entlang der Engestrasse soll eine neue Skyline mit sechsstöckigen Häusern entstehen, auf dem angrenzenden Mittelfeld könnten sogar 16-­stöckige Wolkenkratzer gebaut werden. Wohnen sollen hier Menschen aus allen Be­völkerungsschichten, Singles ebenso wie grosse Familien.

Das Projekt ist nicht neu: Bereits 2004 hatten die Berner eine ähnliche Idee an der Urne knapp verworfen. Jetzt wagt Stapi Alexander Tschäppät einen neuen Versuch: «Das ist keine Zwängeli-Reaktion von mir. Wenn wir das Gebiet nicht überbauen, haben wir Ziele in der Raumplanung verfehlt.» Denn Wohnraum ist knapp.

2014 wird entschieden

Dennoch stösst das Projekt bei Stadtrat Luzius Theiler (GPB) auf Widerstand: «Wir werden das bekämpfen. Ich glaube nicht, dass sich die Stimmung im Quartier seit 2004 geändert hat. Es braucht günstigeren Wohnraum und Grünflächen.» Weniger skeptisch ist Konrad Guggisberg von der Quartierkommission Länggasse-Felsenau. Aber: «Es darf nicht zu mehr Verkehr rund ums Bierhübeli kommen und der Park muss vor dem Spatenstich gestaltet werden.» Bis am 16. Dezember liegt das Projekt auf. Es soll voraussichtlich im November 2014 vors Volk kommen.
www.bern.ch/online/mitwirkungen

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Danilo am 18.11.2013 21:50 Report Diesen Beitrag melden

    Die Geister die sie riefen

    Tja, man kann halt nicht die grenzenlose, unkontrollierte Masseneinwanderung dank PFZ befürworten und dann verhindern, dass die letzten Grünflächen zubetoniert werden und die Umwelt immer mehr verpestet wird. Das gilt ganz speziell für die Parteien, die sich Grün nennen!!!

  • Leser am 18.11.2013 22:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kaum Parkplätze, kaum Steuern

    Einmal mehr plant die rotgrüne Stadt Bern ein Projekt, das zu noch höheren Steuern führen wird. Subventionierte Wohnungen und Wohnungen mit Parkplatzmangel ziehen nun mal kaum erwerbstätige und Steuern zahlende Arbeitnehmer aus dem Mittelstand an.

  • Krähenbühl Urs am 18.11.2013 23:13 Report Diesen Beitrag melden

    Raumplanung

    Als Ersatz könnte mann auch in der Elfenau verdichten. Herr Theiler wäre sicher Feuer und Flamme sein Grundstück für einen Zehnstöcker herzugeben. Alles bestens erschlossen von Infrastruktur und öffentlichem Verkehr!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rita 19,11,2013 am 19.11.2013 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Bauen, Bauen,,,

    wo nehmen die das Essen in 20 Jahren her, wenn alles Verbaut wird. Früher hatte man noch ein Gärtli zur Wohnung.

  • Krähenbühl Urs am 18.11.2013 23:13 Report Diesen Beitrag melden

    Raumplanung

    Als Ersatz könnte mann auch in der Elfenau verdichten. Herr Theiler wäre sicher Feuer und Flamme sein Grundstück für einen Zehnstöcker herzugeben. Alles bestens erschlossen von Infrastruktur und öffentlichem Verkehr!

  • Rohrer Martin am 18.11.2013 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Beton ist Bern

    Statt die èberbauten gebiete Aufstocken in der Höhe wird die letzte grosse grüne Fläche zubetoniert. Es währe gescheiter aus der ganzen Grünfläche eine Grünr lunge für die Stadt Bern zu realiesieren. Aber dies gibt kein Profit nur Lebebsqualität.Erholungsraum in Stadtnähe. Berner Oberland wird Entlastet.

  • Leser am 18.11.2013 22:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kaum Parkplätze, kaum Steuern

    Einmal mehr plant die rotgrüne Stadt Bern ein Projekt, das zu noch höheren Steuern führen wird. Subventionierte Wohnungen und Wohnungen mit Parkplatzmangel ziehen nun mal kaum erwerbstätige und Steuern zahlende Arbeitnehmer aus dem Mittelstand an.

  • Danilo am 18.11.2013 21:50 Report Diesen Beitrag melden

    Die Geister die sie riefen

    Tja, man kann halt nicht die grenzenlose, unkontrollierte Masseneinwanderung dank PFZ befürworten und dann verhindern, dass die letzten Grünflächen zubetoniert werden und die Umwelt immer mehr verpestet wird. Das gilt ganz speziell für die Parteien, die sich Grün nennen!!!