Überfall in Berlin

22. Februar 2011 12:28; Akt: 22.02.2011 12:36 Print

Suspendierte Schüler legen Beschwerde ein

Wegen eines Raubüberfalls in Berlin wurden vier Schüler vom Gymnasium Köniz für zwölf Wochen vom Unterricht ausgeschlossen. Drei haben nun Beschwerde dagegen eingereicht.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Drei der vier Berner Gymnasiasten, die in Berlin ein Paar überfallen haben sollen, haben gegen ihren temporären Schulausschluss Beschwerde eingereicht. Sie müssen dem Unterricht nach einem Beschluss der Schulkommission des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt zwölf Wochen fernbleiben.

Die drei Beschwerden sind bei der kantonalen Erziehungsdirektion eingegangen, wie Iris Frey, stellvertretende Leiterin Kommunikation bei der Erziehungsdirektion, auf Anfrage sagte. Sie bestätigte entsprechende Angaben der «Berner Zeitung» vom Dienstag.

Gemeinnütziger Einsatz

Zum Inhalt der Beschwerden könne die Erziehungsdirektion aber wegen des laufenden Verfahrens keine Angaben machen, sagte Frey. Als nächstes wird die Schulkommission des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt Stellung zu den Beschwerden nehmen können.

Die Schulkommission hatte neben dem Ausschluss aus dem Schulbetrieb auch verfügt, dass die Schüler einen gemeinnützigen Einsatz von neun Wochen leisten müssen. Die vier 18-jährigen Schüler werden nach der «Auszeit» die Schule wieder besuchen dürfen und sich auf die Matura vorbereiten.

Die Maturitätsprüfungen finden in diesem Sommer statt. Dieser Termin ist deshalb für die vier Betroffenen in Frage gestellt.

(sda)