Prozess in Bern

16. Februar 2011 10:18; Akt: 16.02.2011 11:22 Print

Swisscom um 340 000 Franken betrogen

In Bern hat am Mittwoch ein Prozess gegen einen Schweizer begonnen, dem vorgeworfen wird, die Swisscom gewerbsmässig um 340 000 Franken betrogen zu haben.

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Der Prozess dauert bis Freitag. Der Mann ist auch der Urkundenfälschung und der Geldwäscherei angeklagt. Vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland steht auch ein zweiter Schweizer, welchem Hehlerei und Geldwäscherei vorgeworfen wird - mehrfach begangen und ebenfalls zum Nachteil der Swisscom. Die beiden sind 35- und 27-jährig. Der 35-jährige soll in Bern und anderswo das Gesetz gebrochen haben, der 27-jährige in Zürich.

Der Prozess begann mit der Befragung zu den persönlichen Verhältnissen. Auch fragte der Gerichtspräsident den 35-jährigen Hauptangeklagten und den Rechtsvertreter der Swisscom, ob sie für einen Vergleich zu haben seien. Der Angeklagte will aber zuerst die Vorwürfe gerichtlich geklärt haben. Die Swisscom tritt nur ihm gegenüber als Privatklägerin auf.

(sda)