Bärenpark

09. Mai 2012 20:51; Akt: 09.05.2012 20:59 Print

Teddybär soll Spenden bringen

von Alessandro Meocci - Beim Berner Bärenpark haust ein neuer Teddybär. Doch anders als seine Artgenossen darf dieser gefüttert werden.

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Mitarbeiter des Bärenparks beim Montieren des neuen Spendenbären. (Bild: Alessandro Meocci)

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Seit Mittwoch steht ein auffälliges Kässeli beim Berner Bärenpark. Es ersetzt den trostlosen Spendenschlitz beim Eingang des Wärterhäuschens. «Der Spendenbär ist auf Initiative der Stiftung Bärenpark entstanden», so Stadt- und Stiftungsratspräsident Alexander Tschäppät. Mit dem Bären wolle man vor allem das Areal attraktiver machen. Kreiert wurde der 1.80 Meter hohe Riesenteddy vom Berner Künstler und Gestalter Claude Kuhn.

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«Das ist ein Schritt in die richtige Richtung», lobt Stadtrat Simon Glauser (SVP), der schon vor zwei Jahren ein Kässeli forderte. «Mit einer besseren Vermarktung wäre aber noch mehr rauszuholen.»

Vermarktungs-Gesamtkonzept gefordert

Das findet auch FDP-Stadtrat Alexandre Schmidt: «Mit drei Mil­lionen Besuchern jährlich ist der Bärenpark ein Rohdiamant, der jetzt geschliffen werden muss.» Es fehle die Parkatmosphäre. Zudem müsse man endlich das angrenzende Zollhaus nutzen und das Food-Konzept überdenken. «Ich fordere schon lange ein Gesamtkonzept für die Vermarktung des Bärenparks», sagt auch Stadtrat Urs Frieden (GB). Was hier betrieben werde, sei nur «Pflästerlipolitik».

Ein Food-Stand an der Aare, «fliegende» Souvenirverkäufer oder attraktive Events: An kreativen Ideen fehlt es den Politikern nicht. «Wieso nicht ein Boxkampf im alten Bärengraben? Es muss ja nicht gerade ein WM-Fight mit Wladimir Klitschko sein», sagt etwa Stadtrat Glauser.

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