Oberhofen BE

02. Juli 2014 11:30; Akt: 03.07.2014 14:32 Print

Thun unterstützt Hallenbad-Umbau

Die Stadt Thun hat immer noch kein eigenes Hallenbad. Weil sich die Stadt ein eigenes nicht leisten kann, unterstützt die Gemeinde nun die Sanierung des Hallenbads Oberhofen.

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Die Stadt Thun unterstützt die Projektierung für einen Umbau des Hallenbads Oberhofen mit 100'000 Franken. (Bild: Thuner Tagblatt/Patric Spahni)

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Vor einem Jahr lehnten die Thuner ein Winterdach im Strandbad ab. Seither sucht die Stadt nach Möglichkeiten, wie sie den Bedarf nach überdachten Wassersportflächen decken kann. Als Erstes will sie deshalb nun den Umbau des Hallenbads in Oberhofen unterstützen. 100'000 Franken will sie an die Projektierungskosten beisteuern, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die beiden Trägergemeinden, Oberhofen und Hilterfingen, leisten Beiträge in gleicher Höhe.

Das Hallenbad und Sportzentrum in Oberhofen soll saniert und allenfalls auch ausgebaut werden. Die Stadt Thun mit ihren über 42'000 Einwohnern hat kein eigenes Hallenbad. Sie ist jedoch eine der wichtigsten Nutzerinnen des Hallenbads in Oberhofen und auch dessen grösste Aktionärin. Ein weiteres Hallenbad in der Region steht in Heimberg.

Neubau würde 30 Millionen kosten

Seit einiger Zeit aber besteht in Thun Bedarf nach mehr gedeckten Wassersportflächen. Ein eigenes Hallenbad bauen möchte die Stadt aus Kostengründen nicht. Der Bau würde rund 30 Millionen Franken verschlingen und entsprechend hohe Folgekosten nach sich ziehen, gibt der Gemeinderat zu bedenken.

Eine solche Investition könne die Stadt gegenwärtig nicht stemmen, denn zunächst stünden die Sanierung des Strandbads und der Kunsteisbahn an. Die Beteiligung an den Projektierungskosten in Oberhofen schliesse andere Möglichkeiten nicht aus, betonte Gemeinderätin Ursula Haller gemäss Mitteilung. Noch vor Ende des laufenden Jahres will die Thuner Stadtregierung auch mit den Verantwortlichen des Hallenbads in Heimberg Kontakt aufnehmen.

Dann will die Stadt alle Möglichkeiten vergleichen und bewerten. Ende 2015 will der Gemeinderat das weitere Vorgehen festlegen können.

(sda/nc)