Ponte del Granaio

02. Juli 2013 18:27; Akt: 02.07.2013 18:41 Print

Tifosi kapern Berner Kornhausbrücke

Italienische Fussballfans haben das «Holländer-Schild» an der Kornhausbrücke kurzerhand zu Ponte del Granaio umbenannt. Stapi Tschäppät nimmt die Provokation gelassen.

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Ponte del Granaio statt Korenhuisbrug: Nachtbuben haben das holländischsprachige Schild der Kornhaus­brücke kurzerhand mit einem italienischen Pendant überklebt. (Bild: meo)

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Ponte del Granaio statt Korenhuisbrug: Nachtbuben haben das holländischsprachige Schild der Kornhaus­brücke kurzerhand mit einem italienischen Pendant überklebt. «Seit der Euro 2008 wird die Kornhausbrücke orange-holländisch umgedeutet. Basta! Wir Tifosi nehmen den Ponte del Granaio jetzt in Besitz», steht in einem Bekennerschreiben, das gestern dem Fussball-Blog «Zum Runden Leder» zugespielt wurde.

Stapi Alexander Tschäppät liess nach der gigantischen Holländer-Eurosause in Bern kurzerhand die Kornhausbrücke in Korenhuisbrug umbenennen. Tschäppät nimmt die Provokation gelassen: «Ich verstehe zwar nicht, was die Tifosi mit der Brücke genau wollen. Wenn schon, nennen wir die Brücke wieder Kornhausbrücke wie früher.» So oder so: Das Berner Tiefbauamt wird heute das Tifosi-Schild wieder entfernen.

(am)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Berner Bär am 04.07.2013 08:41 Report Diesen Beitrag melden

    Chance verpasst

    In der Zwischenzeit heisst es auch wieder "Korenhuisbrug". Die Stadt Bern (Tschäppät) hat eine Chance verpasst, diesen "Nachtbubenstreich" als Steilpass zu ihren Gunsten zu nutzen. Anstatt das italienische Schild zu entfernen, hätte man nun als Bundesstadt eines viersprachigen Landes die Brücke mit Schildern in den beiden andern Amtssprachen ausrüsten können: "Pont du Grenier" und "Punt dal Graner". Aber nein, Tschäppät bringt das nicht auf die Reihe. Es ist halt kein Prestigeprojekt. Was hätte er wohl mit russischer Bezeichnung getan?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Berner Bär am 04.07.2013 08:41 Report Diesen Beitrag melden

    Chance verpasst

    In der Zwischenzeit heisst es auch wieder "Korenhuisbrug". Die Stadt Bern (Tschäppät) hat eine Chance verpasst, diesen "Nachtbubenstreich" als Steilpass zu ihren Gunsten zu nutzen. Anstatt das italienische Schild zu entfernen, hätte man nun als Bundesstadt eines viersprachigen Landes die Brücke mit Schildern in den beiden andern Amtssprachen ausrüsten können: "Pont du Grenier" und "Punt dal Graner". Aber nein, Tschäppät bringt das nicht auf die Reihe. Es ist halt kein Prestigeprojekt. Was hätte er wohl mit russischer Bezeichnung getan?