Waldbrandgefahr

19. Juli 2018 05:53; Akt: 19.07.2018 05:53 Print

Droht nun auch in Bern ein Feuerverbot?

Seit Tagen hat es nicht mehr über längere Zeit geregnet. Im Wallis herrscht bereits ein absolutes Feuerverbot im Freien; in anderen Kantonen könnte ein solches in den nächsten Tagen folgen.

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Wegen der grossen Trockenheit gilt seit kurzem im Kanton Wallis ein absolutes Feuerverbot im Freien – die höchste Stufe des Gefahrenkatalogs. Zwar ist die Situation in Bern und Solothurn ebenfalls angespannt, jedoch noch weniger ernst als im Wallis. Die Waldbrandgefahr wird allerdings als «erheblich» eingestuft. Konkret heisst dies: Die Behörden raten zum sorgfältigen Umgang mit Feuer.

«Waldbrandgefahr steigt eher an»

Könnte es auch in diesen Kantonen zu einem absoluten Feuerverbot kommen? Diego Ochsner, Chef des Amts für Militär und Bevölkerungsschutz beim Kanton Solothurn, spricht von einer steigenden Tendenz: «Wenn es so weiter geht, wird die Waldbrandgefahr nicht zurückgestuft, sondern eher auf ‹gross› angehoben.»

Die vereinzelten Gewitter der letzten Tage würden nichts an der prekären Lage ändern. Beim Amt für Wald des Kantons Bern wird darauf hingewiesen, dass durch die Niederschläge der letzten Tage die Situation zwar leicht entschäft worden sei, jedoch habe der Regen nicht gereicht, um die Gefahr auf die Stufe «mässig» zu senken.

Speziell vertieft werde die Waldbrandgefahr im Hinblick auf den Nationalfeiertag am 1. August angeschaut: «Damit sich die Feuerwerksverkäufer vorbereiten können, muss die Sachlage bereits im Vorfeld klar sein», so Ochsner.

«Absurde Situation im Sommer 15»

Sowohl Bern als auch Solothurn, die in Sachen Waldbrandgefahr eng zusammenarbeiten, veröffentlichten Merkblätter mit angebrachten Verhaltensweisen: So wird etwa geraten, Grillfeuer nur in bestehenden Feuerstellen zu entfachen und
jedes Feuer immer zu beobachten sowie Funkenwurf sofort zu löschen.

Das letzte Mal, dass der Kanton Bern ein absolutes Feuerverbot im Freien verhängte, war im Sommer 2015. Damals kam es zur absurden Situation, dass die Einwohner von Lengnau BE vom Feuerverbot betroffen waren, aber die Menschen im angrenzenden Grenchen SO munter grillieren durften. In Solothurn wurden Feuer bisher noch nie komplett untersagt.

(ber)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Diana am 19.07.2018 06:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feuerwerk

    FEUERWERK- VERBOT! schon wegen der Tiere die durch die Hitze schon genug gestresst sind. Tierfreunde spenden besser das Geld an Tierhilfe o Heime :) Danke im Namen der Tiere

  • BeRo am 19.07.2018 07:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1. August

    1. August ohne Geknalle und Abfall hinterher auf den Strassen und Trottoirs, das wäre mal was!

  • Nicole am 19.07.2018 06:30 Report Diesen Beitrag melden

    Korrekt

    Absolut richtig, im ganzen Kanton bis es endlich wieder einmal anhaltend geregnet hat. Somit hat es sich mit Feuerwerk erübrigt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • olivia am 19.07.2018 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    Brandgefahr

    Es kommt wie es kommen musste. Das hängt mit der Klimaveränderung zusammen. Immer heisser und trockener.

  • Bio Power am 19.07.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Essen

    Sehr Voila halt roh essen. Oder mit Lupe bruzzeln.

  • zara am 19.07.2018 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich hab die lösung

    dann soll der staat mal die haarpanlagen brauchen um es regnen zu lassen. wind und trockenheit sind ja auch steuerbar. dann muss man es ja auch regnen lassen können.

  • Sabrina am 19.07.2018 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Baldiges Feuerverbot bitte!

    Hoffentlich gibt es ein allgemeines Feuerverbot! Jeder merkt wie furztrocken dass es draussen ist und Regen dringendst nötig wäre. Wer dann noch seelenruhig an ein Lagerfeuerchen draussen denken kann hat einen Schaden. Unser Wohl kann nicht über dem unserer Natur sein!

  • G. Urke am 19.07.2018 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Verbot

    Warum braucht´s überhaupt offizielle Verbote ? Gesunder Menschenverstand würde reichen. Augen auf und Gehirn einschalten !