10 Jahre Wasserspiel

29. Juli 2014 06:59; Akt: 29.07.2014 06:59 Print

Tschäppät: «Der Brunnen war meine schönste Idee»

von Thomas Kohler - Die 26 Fontänen auf dem Bundesplatz begeistern seit nunmehr zehn Jahren Kinder, Passanten und Touristen. Ein Fest für den runden Geburtstag ist aber nicht geplant.

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Das Wasserspiel auf dem Bundesplatz steht seit zehn Jahren im Blickfeld vom Touristen und Passanten. (Bild: Keystone/Lukas Lehmann)

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Was vor 2004 noch ein unscheinbarer Parkplatz war, ist seit mehreren Jahren ein Highlight für jeden Touristen in der Bundesstadt: Das Wasserspiel vor dem Bundeshaus feiert am 1. August seinen zehnten Geburtstag. Seit der Eröffnung haben gemäss Schätzungen des Tiefbauamtes eine sechsstellige Anzahl Besucher die 26 Fontänen besichtigt.

Besonders stolz auf das Wahrzeichen vor dem Bundeshaus ist Stadtpräsident Alexander Tschäppät: «Das Wasserspiel ist mein kleines Baby und wohl die schönste Idee, welche ich in meiner Amtszeit als Stadtpräsident hatte», sagt der Stapi gegenüber 20 Minuten. Es sei ein Symbol für die gelebte Demokratie in unserem Land. «Die Leute essen dort zu Mittag, Kinder spielen am Wasser und es gibt weder Schranken noch Polizisten. So realisieren Ausländer und Touristen rasch wie unser Politsystem funktioniert», sagt Tschäppät. Feiern will der Stadtpräsident das 10-jährige Jubiläum jedoch nicht. «Die zehn Jahre sind schön, aber ich hoffe es gibt es das Wasserspiel auch noch in 100 Jahren», sagt er.

Anlage wird bald revidiert

Damit dies möglich sein wird, ist eine Revision der Anlage unumgänglich. «Die Technik stösst langsam aber sicher ans Ende ihrer Lebensdauer», sagt Alain Fallegger, stellvertretender Leiter Kanalnetzbetrieb im Tiefbauamt. Deshalb sei es in der letzten Zeit auch vermehrt zu kleineren Störungen gekommen. «Wir werden in den nächsten zwei bis drei Jahren die meisten Komponenten auswechseln», sagt Fallegger, «dies wird in den Wintermonaten geschehen, damit im Sommer niemand auf die spritzige Abkühlung verzichten muss.» Auch Fallegger ist stolz auf die komplexen Wasserdüsen: «Das Wasserspiel ist nicht mehr von hier wegzudenken und eine grosse Aufwertung für den Bundesplatz», findet er.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • luna am 29.07.2014 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Da hat Tschäppät recht

    Das war seine schönste Idee. Bessere hatte er nie.

    einklappen einklappen
  • Andreas K. am 29.07.2014 07:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kleine Sachen

    naja, man soll sich auch an kleinen Sachen erfreuen können :-)

  • Berner Bär am 29.07.2014 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Prestigeobjekt

    Wenn Tschäppät ein Bürgerlicher wäre, so dröschen die Medien und diejenigen, die Bern immer noch kujonieren, lauthals auf ihn ein! So wird ein teures Prestigeprojekt noch gefeiert. Es soll nicht vergessen werden, dass Tschäppät zurückgepfiffen werden musste, da er chinesische Steinplatten wollte. Erst danach gab es diejenigen aus der Schweiz!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Remo am 30.07.2014 06:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind die Denkmäler der Schweiz?

    Der junge Mann sollte sich mal von der Mall in Washington inspirieren lassen. Wo ist unsere Geschichte auf dem Platz. Der Boden sieht aus als hätten Min 30 Leute drauf erbrochen. Echt schmuddlig.

  • Benjamin Fröhlich am 29.07.2014 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vergleich mit Parlamentsgebäuden im Ausland

    Wenn ich die Situation in Bern mit denjenigen im Ausland vergleiche, kann ich eigentlich in Bern nichts Positives finden. Ein rechteckiger grauer Teer- und Plattenplatz, wo zwischendurch etwas Wasser heraus spritzt (wenn's dann mal funktioniert). Toll!

  • roger rabbit am 29.07.2014 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich dachte es wäre

    radio 24 gewesen.

  • Geri am 29.07.2014 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jaja

    Und auch die einzige, selbstverliebter Tschäppät. Selten einen so überheblichen Politiker gesehen.

  • Diane Schmidt am 29.07.2014 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    doch nicht ganz grün????

    Für die Länge seiner Amtszeit sind es nicht gerade viele gute Ideen die er hatte und das reicht nicht ganz. Ich verstehe nicht, dass Grüne, wie in Zürich, so trostlose Steinwüsten kreieren und noch stolz darauf sind. Wo ist die Natur mit eingebunden, es gibt schliesslich super Gartenarchitekten!