Drama bei YB-Spiel

08. Dezember 2011 15:30; Akt: 08.12.2011 20:23 Print

Unbeteiligter durch Pyros schwer verletzt

Ein Jugendlicher ist während dem Spiel YB gegen Sion als unbeteiligter Zuschauer durch Pyros schwer verletzt worden. Er erlitt schwere Verbrennungen. Die Polizei sucht den Täter.

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Beim Spiel YB-Sion vom 4. Dezember 2011 erlitt ein Jugendlicher schwere Verbrennungen. (Bild: Keystone)

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Die Pyros in den Fussballstadien haben ein weiteres Opfer gefordert. Dieses Mal traf es einen unbeteiligten Jugendlichen, der am vergangenen Sonntagnachmittag das Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Sion im Stade de Suisse verfolgte.

Während des Spiels wurden im YB-Fansektor zahlreiche Pyrotechnika gezündet. In der zweiten Halbzeit, unmittelbar nach der Spielpause, zündete eine unbekannte Person in der Nähe des Jugendlichen eine Leuchtfackel. Dabei wurde der Unbeteiligte schwer verletzt, wie die Polizei Bern mitteilt.

Er wurde von der Sanitätspolizei Bern im Stadion behandelt, musste sich später aber ins Spital begeben. Der Jugendliche erlitt Verbrennungen dritten Grades und wird sich voraussichtlich einer Operation unterziehen müssen.

Die Kantonspolizei Bern hat Videomaterial sichergestellt. Zur Identifizierung der
Täterschaft werden zudem Zeugen gesucht. Personen, die Angaben zu dem Vorfall oder der Täterschaft machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 031 634 41 11 zu melden.

(aeg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Romano M. am 09.12.2011 07:28 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr seltsam

    Vor kurzem hat doch ein junger "Fan" in einem Radio-Interview vollmundig erklärt, dass Pyro nicht gefährlich und die ganze Hysterie dumm sein. Man solle sie einfach zulassen, dann gäbe es keine Krawalle mehr etc. etc. etc.Wissen die älteren Menschen eventuell doch ein wenig mehr vom wahren Leben als die angeblichen "Fans" ?

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  • Daniel am 10.12.2011 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    Knallhartes Durchgreifen

    Die Fanclubs verniedlichen immer noch den Einsatz von Pyros. Fertig lustig mit diesen Vereinen zu verhandeln. Fanclubs als Zuschauer von Spielen ausschliessen und im Notfall Zwangslidquidation der Fanclubs. Knallhartes Durchgreifen gegenüber solchen üblen Machenschaften.

  • hubikus am 08.12.2011 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt sind harte Strafen gefordert

    Nur allerhärteste Strafen können diesem verwerflichen Unsinn ein Ende bereiten. Aber solange selbst Clubverantwortliche und Fan-Delegierte Pyro gut finden, ist leider kein Ende abzusehen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anita am 11.12.2011 03:52 Report Diesen Beitrag melden

    Lass die Finger fliegen

    Pyro-Besitzer sind besonders rücksichtslose Fans. Sie gehen über Leichen. Wichtig ist nur ihr eigenes Vergnügen.

  • Daniel am 10.12.2011 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    Knallhartes Durchgreifen

    Die Fanclubs verniedlichen immer noch den Einsatz von Pyros. Fertig lustig mit diesen Vereinen zu verhandeln. Fanclubs als Zuschauer von Spielen ausschliessen und im Notfall Zwangslidquidation der Fanclubs. Knallhartes Durchgreifen gegenüber solchen üblen Machenschaften.

  • Züri-Fan am 09.12.2011 20:44 Report Diesen Beitrag melden

    Pyro-Wafen verstosen ggen Menschenrechte

    Wann fliegen wieder Finger durchs Stadion? Schnell sind die Pyros verwechselt. Weil es nicht immer die Pyro-Spinner erwischt, sondern auch Unbeteiligte, muss Pyro viel strenger bestraft werden. Wenn nur die Pyro-Spinner verletzt würden, dann hätte ich gar nichts gegen Pyro. So würde sich das Problem nämlich von selber lösen.

  • Verärgerter Fussballfan am 09.12.2011 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ab sofort keine Pyros und anderes

    Das musste ja soweit kommen. Die Clubs sind selber Schuld an dieser Misere. Der FCL geht mit dem guten Beispiel voran und verbietet den ganzen Unsinn von Fahnen, Pyros und anderem Müll. Man kann auch für seinen Club fanen ohne Stangen. Früher ging es auch mit einem Fanschal und Hut. Hoffentlich macht jetzt der SFV Nägel mit Köpfen und setzt das FCL-verbot in der ganzen Schweiz durch. Nur so werden die Stadien wieder sicher und solche Unfälle werden verhindert.

  • stadion_meider am 09.12.2011 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    wenn ihr wollen würdet.....

    man könnte meinen, der verein will nicht durchgreifen, denn es könnten ja 15 tickets weniger verkauft werden... aber es ist doch umgekehrt: stadionverbot für diese "fans" und dann würden sich endlich auch mal wieder normale leute an einen match getrauen. da geh ich nämlich nicht mehr hin wegen eben diesen sogenannten "fans"!

    • Römi am 09.12.2011 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      dann meid doch das stadion

      Man wird ja jetzt in luzern dann sehen, wie viele neue zuschauer kommen wenn die fans nicht mehr gehen. und nicht dann wenn der verein erfolgreich spielt, sondern auch dann wenn der erfolg ausbleibt. spätestens dann wird man merken was man an den fans gehabt hätte.

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