Schweizer Künstler

05. November 2019 21:09; Akt: 05.11.2019 21:56 Print

Verschränkte Riesen-Hände zieren nun Berlin

Künstler Saype (30) hat seine riesenhaften Graffiti-Hände zum 30. Jahrestag des Mauerfalls nach Berlin gebracht. Es ist bereits die vierte Etappe seines «Beyond Walls»-Projekts.

Saypes «Beyond Walls»-Projekt ist in Berlin angekommen. (Video: Valentin Flauraud)
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Der französisch-schweizerische Landart-Künstler Saype (30), wohnhaft in Bulle FR, verwandelt Rasenflächen und Wiesen in gigantische Graffiti-Kunstwerke. In seinem aktuellen «Beyond Walls»-Projekt sprüht er überdimensionale, sich umklammernde Hände ins Grün – so geschehen bereits am Eiffelturm in Paris, in Andorra und Genf.

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls hat Guillaume Legros, wie der Künstler mit bürgerlichem Name heisst, sein Werk nun nach Berlin gebracht – und zwar gleich doppelt: Das über 2000 Quadratmeter grosse, biologisch abbaubare Fresko ist im Treptower Park in der Nähe der Spree (auf den Bildern) und am Schlesischen Busch, wo einst die Mauer stand, zu sehen. Die verschränkten Hände stehen für Einheit, Miteinander und Optimismus.

Mit der Berliner Mauer verbindet Saype vor allem eine Gegensätzlichkeit: 1989, als sie fiel, erblickte er das Licht der Welt.

Verschränkte Riesen-Hände zieren nun Berlin

(sul)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ziegel am 05.11.2019 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grandios

    Grossartiges KunstwerkWow. Die einen haben es geschafft und leider einige nicht.Aber es war eine grossartige Erlösung für viele. Auf Jeden Fall ein schönes Kustwerk

  • Pia am 05.11.2019 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mauerfall

    30 Jahre Mauerfall, jedoch gibt es bis heute keine Einheit und kein wirkliches Miteinander. Die Politik in DE macht es einfach nicht möglich.

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  • Eul of Olaf am 05.11.2019 23:28 Report Diesen Beitrag melden

    DDR 2.0

    Deutschland ist auf dem Weg, wieder eine Mauer aufzubauen. DDR 2.0 dank der jetzigen Regierung. Der Bürger wird entmündigt, der Staat sagt, wer was sagen und tun darf.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • die Symbolik allein ist ein Zeichen am 06.11.2019 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    auf der grünen Wiese,verbindet Ost+West

    Es könnte an keinem schöneren Ort so angebracht sein, wie dort. Kompliment dem Künstler für diese verbindenden Hände.

  • Weissnicht am 06.11.2019 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Für was?

    Keine Ahnung was das jetzt wieder gekostet hat aber bezahlt wurde es von der hart arbeitenden Bevölkerung der es immer wie schlechter geht...

  • e.w. am 06.11.2019 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kunst

    kaum zu glauben was heute so alles als Kunst bezeichnet wird

  • Berner Bär am 06.11.2019 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Rasen versprüht?

    Gesprüht? Wohl mit Spraydosen. Sehr ökologisch !

  • Mauereule am 06.11.2019 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Mauerfall und wiedergburt der DDR 2.0

    oder habe ich die Deutsche Politik falsch verstanden? Die einzige Partei die dort noch nicht im Politischen einheitsbrei ist ist die AFD. In DE haben sich viele ehemalige Stassi Mitarbeiter in Position gebracht um ein Komunistisches Land aus DE zu machen und ihre Gelder vorwiegend für alle auszugeben, nur nicht in die eigenen Menschen, Infrastrucktur Investieren, die Armen werden auch immer mehr und die Schulen sind so Marode das sie schon Abbruchreif sind. Was für eine wiedervereinigung. DE ist bald Pleite wenn es so weitergeht. DE ist auch so Gespalten wie nie zuvor, das alles dank M-Regime.

    • Deutschland wohin gehst du? am 06.11.2019 10:32 Report Diesen Beitrag melden

      Infrastruktur liegt im Argen

      Ich kann Ihrem Beitrag meine volle Zustimmung geben. Bin hin und wieder in D bei Freunden zu Besuch. In den Kommunen ist die Sanierung der öffentlichen Schulen und Kindergärten nicht zu stemmen. Marode ist nur der Vorname!

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