Bern

14. März 2011 22:59; Akt: 14.03.2011 23:13 Print

Vom Live-Malen bis zum Friedhofbesuch

von Sophie Reinhardt - on hip bis gruselig: An der Museumsnacht 2011 kann man im Progr junge Künstler entdecken – oder auf dem Friedhof alte Grabstätten besuchen.

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Die Künstler von Very Contemporary zeigten schon an der Stroke-Messe in Berlin ihre Werke.

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18 junge Schweizer Künstler und Kunstkollektive stellen an der Very Contemporary 2011 in der Aula des Progr vom Donnerstag bis Samstag ihr Können zur Schau. Gezeigt werden moderne Kunstrichtungen wie Urban Art, Street Art, Fotografie, fotorealistische Malerei und moderne Skulpturen. Die Veranstaltung soll junge Menschen für Kunst begeistern, aber auch dem älteren Publikum neue Kunstformen näherbringen. An der Vernissage und der Museumsnacht am Freitag finden zudem Live-Paintings statt.

Freitagnacht kommen aber dieses Jahr auch Freunde des Gruseligen auf ihre Kosten: Der Bremgartenfriedhof lädt erstmals dazu ein, auf verschlungenen Pfaden die Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten zu besuchen. Zudem können Mutige in Führungen das stillgelegte alte Krematorium besichtigen. Ebenfalls ein Highlight: 80 Oldtimer aus der ganzen Schweiz chauffieren die Museumsbesucher zu den 40 Kulturinstitutionen, die in der Museumsnacht ihre Tore bis spät in der Nacht öffnen.

Wer Kunst lieber im kleinen Rahmen geniesst, ist an der ArtBudget-Ausstellung in der Galerie HubRaum in Kehrsatz richtig. Dort stellen ebenfalls 18 verschiedene Künstler bis zum 1. April ihre Werke in einem Labyrinth in einer alten Fabrikhalle aus.