Xmas in Bern

26. Dezember 2011 22:50; Akt: 26.12.2011 20:43 Print

Wenig Arbeit für Polizei – viel für Nez Rouge

von Nora Camenisch - Stille Nacht, heilige Nacht in Bern: Während bei Feuerwehr und Polizei an Weihnachten die Telefone ruhig blieben, liefen bei Nez Rouge die Drähte heiss.

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Ruhige Weihnachten: Das Team des Insel-Notfalls. A (Bild: ris Exadaktylos, UNZ)

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Besonders viel zu tun hatten heuer die Taxifahrer von Nez Rouge. «Wir fuhren im Kanton Bern 118 Personen heim und legten insgesamt 2441 Kilometer zurück – viel mehr als im letzten Jahr», so Sektionschef Thomas Etter. Besonders verantwortungsvoll zeigten sich Junglenker – sie gaben die Schlüssel viel öfter ab als ältere Autofahrer. Trotzdem kam es auf Berner und Solothurner Strassen zu einigen Unfällen auch mit Süffel-Fahrern. Dennoch: «Wir hatten nicht mehr zu tun als an einem gewöhnlichen Wochenende», so Andreas Mock von der Kapo Solothurn.

Dieses Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer zeigte sich auch im Inselspital. «Un­gewöhnlich ruhig» war es dort an Heiligabend laut Sprecher Markus Hächler. 80 Erwachsene und 58 Kinder wurden notfallmässig betreut. Etwas mehr zu tun gab es am gestrigen Stephanstag: «Nach dem Mittag waren es bereits 62 Erwachsene und 43 Kinder», so Hächler. Während Erstere meist wegen Problemen wie Blinddarmentzündungen kamen, litten die Kids oft an Atemwegserkrankungen.

Vom Festtagsstress verschont blieb auch die Feuerwehr der Stadt Bern. «Unsere Leute sind am 24. und 25. Dezember nur rund fünfmal ausgerückt», so Sprecher Franz Märki. «Wir mussten bisher keinen einzigen brennenden Christbaum löschen.»

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