Tiefe Stichwunde

04. Mai 2012 22:33; Akt: 09.05.2012 15:11 Print

Zwei Männer mit Messerstichen attackiert

Panik am Bahnhof Bern: Zwei Personen wurden wahllos mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen verhaften.

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«Ich habe noch gehört, wie jemand laut schrie: ‹Achtung, Messer!›», erzählt Augenzeugin Ana Djuric (17). Dann sei ein chic ­gekleideter Mann beim Haupteingang des Bahnhofs Bern zu Boden gegangen, weil ihm ein dunkelhäutiger Mann ein Messer in den Oberschenkel gerammt habe. «Die Wunde war tief, der Verletzte blutete stark», so Djuric weiter. Viele Jugendliche seien vor Entsetzen davongerannt. Leser-Reporter Damian L. berichtete gegenüber 20 Minuten Online: «Der Täter konnte entkommen, das Opfer wurde mit der Ambulanz abgeholt.» Sein Bild zeigt mehrere grosse Blutflecken am Boden.

Tatmotiv unbekannt

Ereignet hat sich die Messer­attacke am Freitag um 21.30 Uhr. «Der mutmassliche Täter konnte um ein Uhr morgens gefasst ­werden», sagt Alice Born, Sprecherin der Kapo Bern. Es
handle sich um einen 22-jährigen ­Marokkaner. Das Tatmotiv sei noch unklar; er befinde sich in Untersuchungshaft. Der Attackierte wurde operiert und ist noch in Spitalpflege.

In Pobacke gestochen

Nur 45 Minuten zuvor war auf der Bahnhofsgalerie ein anderer Mann Opfer eines Messerangriffs geworden. Laut Born wurde er angerempelt und in die Pobacke gestochen. Weil er auf den Zug rennen musste, habe der Mann die Wunde erst später bemerkt. Ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang bestehe, sei noch unklar. Die sichergestellten Videoaufzeichnungen sollen helfen, die Fälle aufzuklären.

(Bigna Silberschmidt)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stefan Huber am 07.05.2012 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich!

    Es ist schon unerhört, dass so etwas überhaupt passieren konnte! Weil es wimmelt ja nur so von Polizisten und Kameras am Bhf Bern und besonders um diese Zeiten. Hoffentlich werden die linken Stadt-Berner endlich merken, dass die SVP eben doch nicht eine "rassistische" -rechts Partei ist sondern als einzige Partei für solche Probleme einsteht und diese auch anspricht. Hoffentlich passiert so etwas künftig nicht mehr & diese Asylanten werden dorthin zurückgeschickt wo sie hingehören! Die Schweiz ist nicht eine Anlaufstelle für Sozialfälle und Problembürger!!!

  • Nina Z. am 05.05.2012 17:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum?!

    Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil mich die frage quält ob wir jetzt auch so kriminell wie Berlin oder Amerika werden?! Diese Tat ist grauenhaft und macht einem Angst! Denn ich erlitt einen Schock so wie viele mit Menschen auch. Wünsche dem verletzten alles gute

    einklappen einklappen
  • Steve Meyer am 07.05.2012 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Und der Täter?

    Der wird jetzt betreut, und kann in der Schweiz bleiben. Tolle Gesetzte. Vielleicht bekommt er noch Schadensersatz, denn hatte sicherlich eine schwere Kindheit und ist traumatisiert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stefan Huber am 07.05.2012 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich!

    Es ist schon unerhört, dass so etwas überhaupt passieren konnte! Weil es wimmelt ja nur so von Polizisten und Kameras am Bhf Bern und besonders um diese Zeiten. Hoffentlich werden die linken Stadt-Berner endlich merken, dass die SVP eben doch nicht eine "rassistische" -rechts Partei ist sondern als einzige Partei für solche Probleme einsteht und diese auch anspricht. Hoffentlich passiert so etwas künftig nicht mehr & diese Asylanten werden dorthin zurückgeschickt wo sie hingehören! Die Schweiz ist nicht eine Anlaufstelle für Sozialfälle und Problembürger!!!

  • Stefan am 07.05.2012 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    Politisches Problem

    Das Problem liegt daran, dass einmal auffällige Asylanten nach einer Einmaligen Tat wieder auf freien Fuss gesetzt werden. Bestes Beispiel war der Mord in Brittnau, der Täter war Polizeibekannt, konnte sich aber weiterhin frei bewegen. Es muss dringend dafür gesorgt werden, dass Asylanten während dem Verfahren (bis klar entschieden ist ob sie bleiben dürfen) sich nicht frei bewegen dürfen. Zudem muss die Ausschaffung endlich durchgesetzt werden.

  • Helebardier am 07.05.2012 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Langsam reichts mir

    Es wird höchste Zeit, dass die Prioritäten bei der Strafverfolgung neu gesetzt werden.Wir brauchen viel härtere Strafen und weniger Nachsicht für Gewaltverbrecher, egal ob Schweizer oder Ausländer. Ich möchte nicht in einem Land wohnen, indem man sich nachts nicht mehr an öffentliche Plätze trauen kann.

  • Sabina am 07.05.2012 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Moderne Idylle

    Die Polizeikräfte aufzustocken macht wohl zunehmend Sinn. Niemand darf irgendwo mit Messern auf andere los gehen. Für Schweizer gibts in diesem Fall Gefängnis und für Ausländer die Ausweisung und zwar ohne CHF 4'000.-- Zustupf. Ob wir die einstige Ruhe und zeitgemässe Idylle irgendwann wieder hinkriegen? Oder ist sie das etwa?

  • liana huber am 07.05.2012 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    hilfe

    finde es nur noch schlimm!!