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10. Dezember 2008 16:13; Akt: 10.12.2008 18:07 Print

«Maurer muss sehr aufpassen»

Die Meinungen über die Wahl von Maurer gehen auseinander: Für SP-Stratege Andrea Hämmerle ist es die letzte Chance für die SVP, sich als Regierungspartei zu beweisen. Die FDP glaubt, dass Maurer seine Partei enttäuschen werde. Toni Brunner fordert derweil bereits einen zweiten Bundesrat.

Fehler gesehen?

Bei der Abwahl von Blocher vor einem Jahr war der Bündner SP-Nationalrat Andrea Hämmerle der wichtigste Strippenzieher. Heute hätte er beinahe wieder den grossen Coup gelandet: «Wir haben keine Fehler gemacht, das war ein Zufallsresultat», resümiert Hämmerle im Interview mit 20 Minuten Online. Die SVP müsse aufpassen, wie sie politisiert - «sonst ist es 2011 fertig».

Das knappe Resultat zeige, dass sich das Parlament nicht erpressen lasse, erklärt CVP-Präsident Christophe Darbellay. «Maurer ist zum Erfolg verpflichtet», denkt er.

FDP-Fraktionschefin Gabi Huber freut sich über die Rückkehr der SVP in den Bundesrat: «Die FDP-Fraktion hat schon 2007 für Blocher gestimmt», erklärt sie im Interview. Sie glaubt, die SVP werde ihre bisherige Politik auch mit Bundesrat Maurer weiterführen.

«Wir sind zurück in der Verantwortung», freut sich SVP-Präsident Toni Brunner. Er fordert aber bereits einen weiteren Bundesrat für die SVP.

(mdr/am/gil/dga)


Interview Andrea Hämmerle

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Reaktion Christophe Darbellay

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Statement Gabi Huber

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Reaktion Toni Brunner

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Statement Christian Wasserfallen

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