Andrea Caroni

22. Dezember 2011 11:03; Akt: 22.12.2011 12:09 Print

Falscher Twitter-Account gelöscht

Ein Unbekannter twitterte im Namen des FDP-Nationalrats Andrea Caroni die Wiederwahl von Eveline Widmer-Schlumpf - bevor dies offiziell bekannt war. Jetzt wurde der falsche Account gelöscht.

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FDP-Nationalrat Andrea Caroni legte sich jetzt als Schutz vor Fälschern einen eigenen Twitter-Account zu. (Bild: Keystone/Screenshot Twitter.com)

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Der falsche Account des Ausserrhoder FDP-Nationalrats Andrea Caroni auf Twitter ist gelöscht worden. Am Tag der Bundesratswahlen hatte jemand im Namen Caronis getwittert «Sie ist gewählt», noch bevor offiziell war, dass Eveline Widmer-Schlumpf wiedergewählt worden war.

Caroni hatte bei den Bundesratswahlen vom vergangenen Mittwoch als Stimmenzähler gewirkt und kannte das Wahlergebnis, bevor es Ständeratspräsident Hans Altherr der Bundesversammlung mitteilte. Nachdem die Westschweizer Zeitung «Le Matin» über die Angelegenheit berichtete, hat Caroni beim sozialen Netzwerk Twitter interveniert.

Mittlerweile hat jemand in einem weiteren Tweet auf Twitter geschrieben, er habe sich einen Scherz erlaubt. Caroni hatte immer gesagt, er habe keinen Account. Inzwischen wurde ihm von Twitter mitgeteilt, dass der falsche Account vom Netz genommen worden sei.

Der freisinnige Nationalrat bestätigte gegenüber der SDA eine Meldung im «St. Galler Tagblatt» vom Donnerstag, wonach er als «Schutzmassnahme» nun einen eigenen Twitter-Account eröffnet habe. Die Verantwortlichen des sozialen Netzwerks habe er gebeten, ihm bei der Suche nach dem Urheber der falschen Mitteilung zu helfen.

Ob das geschehen wird, ist laut Andrea Caroni noch offen. Er habe noch keine Antwort von Twitter. Er sagt, er wolle der Sache auf den Grund gehen, schliesslich gehe es um die parlamentarische Ehre.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mike Schwede am 22.12.2011 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aktive virtuelle Identität schützt vor Missbrauch

    Als öffentliche Person sollte man anstreben, auf den wichtigsten Plattformen mit eigenem Konto aktiv zu sein und eine virtuelle Identität aufzubauen. So können dann auch keine Drittpersonen mehr sich solche Scherze erlauben. Hier gilt der ROI, im Sinne von Risk on Ignorance.

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  • Mike Schwede am 22.12.2011 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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