Ausweisentzüge

08. Februar 2011 23:44; Akt: 08.02.2011 23:53 Print

Keine Gnade für Verkehrsrowdys

2010 mussten so viele Neulenker und Raser ihre Ausweise abgeben wie noch nie. Laut Road Cross bringt man Schnellfahrer damit aber nicht von der Strasse.

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Selbstunfall eines Junglenkers in Braunau TG: 2010 mussten 8418 von ihnen den Ausweis abgeben. (kapo tg)

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79  000 Führerausweise wurden letztes Jahr eingezogen, 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Rasern gab es sogar einen Rekord: 35 427 mussten ihre Ausweise abgeben, weil sie massiv zu schnell fuhren. Viele Schnellfahrer wurden nicht zum ersten Mal erwischt: Die Zahl der Ausweise, die auf unbestimmte Zeit entzogen wurden, stieg um fast ein Viertel auf 15 140. Grund ist laut dem Bundesamt für Strassen (Astra) das verschärfte Recht. Dieses trifft auch die Junglenker: 7030 von ihnen mussten letztes Jahr den Ausweis abgeben, weitere 1388 mit dem Fahren sogar ganz vor vorne ­beginnen – ein Plus von 80 Prozent.

Erstmals seit der Einführung der 0,5-Promille-Grenze nahm auch die Zahl der Ausweisentzüge wegen Alkohol am Steuer zu: Sie stieg um 5,4 Prozent auf 18 371 Fälle. Und 9775 Lenker mussten den Ausweis wegen Unaufmerksamkeit abgeben – laut dem Astra weil immer mehr Lenker beim Fahren Telefone oder Navigationsgeräte ­bedienen. Trotz der vielen Ausweisentzüge bei Rasern sieht die Stiftung Road Cross aber keinen Grund zum Jubeln: «Damit bringt man Raser nicht von der Strasse», so Silvan Granig. Notorische und massive Schnellfahrer würden auch ohne Ausweis weiterfahren. «Ohne härtere Strafen bleibt Rasen ein Kavaliersdelikt.» Diesen Sommer soll darum die
Initiative «Schutz vor Rasern» eingereicht werden.

(hal/20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max Mair am 09.02.2011 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Pfui!!!

    Eigentlich Typisch für die heutige Zeit. Der Bürger wird immer mehr eingepackt dass er ohne grobbe Verstösse fast nicht mehr leben kann. Sachen die früher leicht wahren sind heute schwer. Und die Polizei - also der Staat - kassiert fröhlich ab. (Führerscheinentzüge sind teuer.). Und was macht man FÜR den Bürger? Für seinen Schutz? Nichts. Patroullien in Quartier damit sich der Bürger sicher fühlt? Nein! Man sitzt vor dem Quartier im Busch mit dem Radar um Geld zu kassieren. Pfui!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Max Mair am 09.02.2011 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Pfui!!!

    Eigentlich Typisch für die heutige Zeit. Der Bürger wird immer mehr eingepackt dass er ohne grobbe Verstösse fast nicht mehr leben kann. Sachen die früher leicht wahren sind heute schwer. Und die Polizei - also der Staat - kassiert fröhlich ab. (Führerscheinentzüge sind teuer.). Und was macht man FÜR den Bürger? Für seinen Schutz? Nichts. Patroullien in Quartier damit sich der Bürger sicher fühlt? Nein! Man sitzt vor dem Quartier im Busch mit dem Radar um Geld zu kassieren. Pfui!!!

    • David am 29.03.2011 21:12 Report Diesen Beitrag melden

      Gehts noch?

      In der Schweiz kannst du nacts raus, weil es die Polizei gibt. In Kenia (wo ich gerade war) kannst du nachts nicht aus dem Haus, weil es zu gefährlich ist.

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