Energy Challenge

29. Juli 2018 13:36; Akt: 15.08.2018 16:49 Print

Beweise dein Wissen im Energie-Quiz

Wasserkraft, Anzahl Windanlagen und Erdsonden-Weltmeister: Stelle dich Wissens- sowie Schätzfragen rund um erneuerbare Energien.

Zum Thema
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Seit 1950 hat sich der Endenergieverbrauch in der Schweiz gemäss dem Bundesamt für Statistik verfünffacht. Massgeblich verantwortlich dafür war die Entwicklung von Wirtschaft und Bevölkerung. Die Veränderungen in Bezug auf die Anzahl und Grösse der Wohnungen und Häusern, der Fahrzeuge und der damit zurückgelegten Kilometer sowie im Umfang der Industrieproduktion und der Bautätigkeit erhöhten den Energiekonsum. Technischer Fortschritt bringt neue Energieanwendungen für Computer, Smartphones und neu entwickelte Industriegeräte mit sich, aber auch eine höhere Energieeffizienz: Zwar ist der Energieverbrauch seit 1990 insgesamt um acht Prozent angestiegen. Da jedoch die Wohnbevölkerung in derselben Zeitspanne um rund einen Viertel gewachsen ist, hat der Pro-Kopf-Verbrauch letztlich um 14 Prozent abgenommen. 2016 wurden dem Bundesamt für Statistik zufolge in der Schweiz rund 24'570 Millionen Franken – oder knapp vier Prozent der Gesamtleistung der Volkswirtschaft (BIP) – für Energie ausgegeben.

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Aus der Natur wird Energie in Form von Rohöl, Erdgas, Wasserkraft, Sonneneinstrahlung, Wind oder Uran gewonnen. Bevor solche Primärenergie an den Endverbraucher geliefert wird, muss sie in Sekundärenergie umgewandelt werden: in Elektrizität, Treibstoffe, Heizöl oder Fernwärme. Dies geschieht beispielsweise in Kraftwerken, Raffinerien oder Fernheizwerken. Während der Umwandlung wie auch beim Transport zum Endverbraucher entstehen Energieverluste. 2016 hatten Treibstoffe mit 34,2 Prozent den grössten Anteil am Endenergieverbrauch, danach folgten Elektrizität mit 24,5 Prozent und Gas mit 13,7 Prozent.

Der Verbrauch fossiler Energieträger wie Rohöl oder Erdgas hat Auswirkungen auf die Umwelt, da bei der Verbrennung Luftschadstoffe und das Treibhausgas CO2 ausgestossen werden. Treibhausgasemissionen haben Einfluss auf das Klimasystem. Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch in der Schweiz betrug 2016 gerade einmal einen guten Fünftel (22.1 Prozent). Welche Energieformen sind eigentlich erneuerbar? Was spielt bei der Elektrizitätsgewinnung in der Schweiz eine zentrale Rolle? Wie viel Energie wird mithilfe von Wind gewonnen? Wo gibt es am meisten Erdsonden? Beantworte die Wissens- und Schätzfragen zu erneuerbaren Energien in der Schweiz im obigen Quiz.

(sts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heiner am 29.07.2018 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    Energieverbrauch

    Ohne Stabilisierung des Bevölkerungswachstums wird schlussendlich auch keine Reduzierung des Energieverbrauchs erfolgen!

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  • Simone am 29.07.2018 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überbevölkerung.

    Wann wird endlich das Energiethema Nr. 1 angesprochen? So lange wir nichts gegen die rasant wachsende Bevölkerungszunahme unternehme, sind alle Energiesparmassnahmen ein Hohn.

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  • Mr.M am 29.07.2018 21:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fernwärme

    Das bedeutet so viel wie, dass die Wärme nichr im Haus produziert wird. Fernwärme kann auch mit einer Ölheizung erstellt werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • MaMi am 16.08.2018 10:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    KKW

    Kernkraft ist und bleibt die sauberste Energieform, Punkt!

  • Jüge am 16.08.2018 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    Politische Physik

    Da kann einer, mit auf Naturgesetzten basierendem Wissen, schlicht nicht mitmachen.

  • Sepp M. am 16.08.2018 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Das Hauptthema ist nicht CO2 oder

    die Energie. Das Hauptthema ist die wachsende Bevölkerung der Schweiz. Es hat zu viele Menschen hier. Strassen und ÖV sind überfordert; bezahlbarer Wohnraum ist rar; die Landschaft wird verunstaltet durch neue Anforderungen (Bergbahnen à gogo; Jetski auf dem Wasser, Übernutzung der Wälder durch Velofahrer, Jogger usw. Wenn nur schon die ausländischen Sozialfälle samt Familien, die nicht arbeiten, aber von uns profitieren weg wären, sähe es schon ganz anders aus.

  • Lääser am 15.08.2018 23:21 Report Diesen Beitrag melden

    Geothermie

    Seit wann ist Geothermie erneuerbar? Die Wärme stammt zu grossen Teilen aus Kollisionen von Himmelskörpern in der Urzeit des Sonnensystems und aus radioaktiver Zerfallswärme.

    • MeinSenf am 16.08.2018 06:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lääser

      sie erneuert sich bei uns, so einfach. Sie wird inmer wieder nachgeliefert.

    • Brave new World am 16.08.2018 08:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lääser

      Eigentlich schon. Durch die Gravitation der Sonne und der Fliehkraft der Rotation, ist die Erde nicht rund, sond leicht Oval. Sie dreht sich jedoch um die eigene Hochachse, jedoch ist das Oval stets auf die Sonne ausgerichtet. Bei dieser ständigen Verformung entsteht Wärme durch Reibung. Geothermie ist jedoch nur für das Heizen zu gebrauchen. Zur Erzeugung von Strom sind die Temperaturen zu gering, um nennenswerte Wirkungsgrade zu ereichen.

    • MeinSenf am 16.08.2018 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Brave new World

      der grösste Anteil an der Geothermie hat der radioaktive Zerfall, rund 50%. Die Verformungsarbeit ist vernachlässigbar. Natürlich lässt sich Geothermie für die Stromerzeugung nutzen, sei es bei Hochenthalpiequellen per Wasserdampf oder mittels ORC bei tieferen Temperaturen.

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  • Christofferus am 15.08.2018 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    AKW

    Strom vom AKW wird ins Ausland verkauft, und vom Ausland gelauft. Irrsinnig :-(

    • EVGO am 16.08.2018 11:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Christofferus

      Das nennt Mann Vernetzung und führt zu tieferen Kosten und zu Netzstabilität.

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