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Energy Challenge

29. September 2018 20:44; Akt: 16.10.2018 09:34 Print

Tipps für Herbstausflüge in der Schweiz

Ferien im eigenen Land sind besser für die Umwelt als Fernreisen und können mindestens genauso spannend, schön und lehrreich sein.

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Auf einem Panorama-Spaziergang ab Bellinzona lassen sich gleich drei Burgen erkunden: Montebello, Castelgrande und Sasso Corbaro. Start für die Drei-Burgen-Wanderung ist der Bahnhof Bellinzona. Je nach Wanderlust kann man als erstes Castelgrande besuchen, danach bei Montebello vorbei und abschliessend den kurzen Aufstieg bis Sasso Corbaro in Angriff nehmen oder mit Montebello beginnen, danach hinauf zur Burg Sasso Corbaro und via Prada und Giubiasco zurück nach Bellinzona und als krönenden Abschluss Castelgrande besuchen. Für die erste Variante ist knapp eine Stunde Gehzeit einzurechnen, für die zweite rund drei Stunden. Rechnen Sie genügend Zeit für den Besuch der Burg-Museen, das Auskundschaften der alten Gemäuer oder ein Picknick im Burggarten ein. Wieso nicht einmal einen Wochenendtrip in eine Schweizer Stadt unternehmen, durch die Altstadt schlendern, Sehenswürdigkeiten fotografieren, lokale Spezialitäten probieren und Cafés oder Bars abklappern? Bei schlechtem Wetter während Städtetrips kann man in Museen mehr über die Geschichte unseres Landes oder der Region lernen, Kunstwerke bestaunen oder in Erlebnismuseen für die ganze Familie auf spielerische Weise das Allgemeinwissen erweitern. Körperlich fordernder als Städtetrips oder Museumsbesuche sind Herbstwanderungen wie die fünftägige Vier-Quellen-Wanderung, die an den Quellen der Flüsse Rhein, Reuss, Rhone und Ticino vorbeiführt. Die Etappe nach der Rheinquelle während der Vier-Quellen-Wanderung führt zum Pazolastock, von dem aus man eine herrliche Aussicht über die Urner Alpen und die Surselva geniesst. Die tieferen Temperaturen im Herbst laden nicht nur zum Wandern, sondern auch zum Velofahren ein. Leichte Panorama-Strecken sind beispielsweise entlang des Bodensees, um den Greifensee (im Bild) oder den Zugersee zu finden. Wer es anspruchsvoller mag, kann mit dem Drahtesel Pässe erklimmen. Im Herbst ist Weinlese und viele Winzer sind froh um freiwillige Helfer. Die meisten Weingüter bieten zudem Führungen und Degustationen an. Wenden Sie sich entweder an das Tourismusbüro der entsprechenden Region oder rufen bei den Winzern selbst an, um einen Termin zu vereinbaren. Die in den Hang gebauten Weinterrassen von Lavaux im Kanton Waadt gelten seit 2007 als UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Weinlehrpfad führt durch das Lavaux-Gebiet von Montreux nach Lausanne. Unterwegs gibt es die Möglichkeit, Weine aus lokalen Traubensorten zu degustieren.

Zum Thema
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Flugreisen in ferne Länder und Autofahrten quer durch den Kontinent belasten die Umwelt massiv. Allein der internationale Flugverkehr macht gut acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in der Schweiz aus. Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beschränkt sich allerdings nicht auf den Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Bei der Verbrennung von Kerosin entstehen Substanzen wie Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf. Diese Stoffe werden in der Reiseflughöhe langsamer abgebaut als am Boden und verstärken so den Treibhauseffekt. Stickoxide bauen unter Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in luftigen Höhen als starkes Treibhausgas wirkt, während der Ausstoss von Aerosolen und Wasserdampf die natürliche Wolkenbildung verändert. Diese Effekte sorgen kumuliert dafür, dass der Treibhauseffekt von Flugreisen durchschnittlich zwei- bis fünfmal höher ist als der blosse Ausstoss von Kohlenstoffdioxid.

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Gemäss dem Bundesamt für Statistik war der Verkehr im Jahr 2016 für 38 Prozent aller in der Schweiz verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Der Anteil inländischer Mobilität am gesamtschweizerischen Energieverbrauch beträgt gut ein Drittel. Dabei werden aber nur in der Schweiz zurückgelegte Strecken berücksichtigt. Die Anreise in die Ferien mit dem Auto verbraucht zusätzlich Energie.

Abgase von Kreuzfahrtschiffen sind gesundheitsschädigend für Mensch und Tier

Auch Kreuzfahrten stehen nach wie vor hoch im Kurs. Weltweit stieg die Nachfrage nach Kreuzfahrten im letzten Jahrzehnt um fast 70 Prozent an. Die oftmals luxuriösen Schiffe blasen jedoch Unmengen an toxischen Abgasen in die Luft. Um den Strombedarf des Hotelbetriebs an Bord decken zu können, müssen die Motoren im Dauerbetrieb arbeiten. Dies setzt riesige Mengen an giftigen Gasen frei. Eine Reinigung von Stickoxid- oder Feinstaub-Emissionen findet laut der «Süddeutschen Zeitung» nur in Ausnahmefällen statt. Ein Passagierdampfer ohne Filter oder Entschwefelungsanlage stösst täglich rund 450 Kilogramm Russpartikel, 5250 Kilogramm Stickoxide und 7500 Kilogramm Schwefeldioxide aus. Diese Abgase schaden Pflanzen, tragen zur Versauerung von Böden oder Gewässern bei und bergen Gesundheitsrisiken für Menschen und Tiere.

Ferien im eigenen Land sind deutlich besser für die Umwelt als Fernreisen, und die Schweiz hat sowohl in puncto Natur als auch Kultur viel zu bieten. Dies belegen nicht zuletzt die gut 750’000 mit dem Hashtag #inlovewithswitzerland oder #verliebtindieschweiz versehenen Instagram-Bilder. In der obigen Bildstrecke gibt es Ausflugstipps für Sportliche, Kulturinteressierte, Familien und Weinliebhaber.

(sts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stoppt die BFE-Propaganda am 29.09.2018 22:08 Report Diesen Beitrag melden

    BFE weiss wohl nicht alles!

    Aha, das BFE lobpreist Instagram. Ja, die ganzen Server und Tausenden an Terrabyte Fotos brauchen wohl keine Energie. Die Artikel der Energy Challenge sind nur ser serh selten brauchbar. Da verliert das BFE an Achtung. Eine miese Qualität der Artikel und sehr selten überprüfbare Behauptungen/Fakten wirft auch ein schlechtes Licht auf die Sponsorenfirmen.

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  • Nina am 30.09.2018 09:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind die Tipps?

    Im Titel angekündigt und dann das Thema Energy Challenge losgetreten. Für Nicht-Twitterer hat's im Beitrag nicht einen Tipp für Herbstausflüge in der Schweiz. Mager! Der Tital sollte die Hauptaussage des Beitrags widerspiegeln.

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  • Spassbremsen am 29.09.2018 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Wir arbeiten schon genug hart

    Wir arbeiten schon genug hart und müssen viele Steuern und Abgaben zahlen. Da muss man uns nicht auch noch vorschreiben, wo wir Ferien machen sollen! Nach all der Arbeit und dem Stress braucht es auch chillige Momente!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dieter Raebel am 17.10.2018 00:47 Report Diesen Beitrag melden

    Erholung pur. Wellness gür Seele und Geist

    Kommt in die Region Lungern-Schönbüel und übernachtet im Bärghuis Schönbüel - spektakuläre Aussicht und hervorragende, preiswerte Gastronomie. Viele Varianten für wunderschöne Berg-Wanderungen, zum Beispiel zum Brienzer Rothorn

  • Faustine am 16.10.2018 23:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mein AusflugsTipp :

    Lac dEmosson. Stausee im Wallis mit vielen Wandermöglichkeiten.

  • Abenteuerurlaub im Bündnerland am 16.10.2018 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Da is immer was los!

    Ich empfehle sehr ausgediente Wanderungen im schönen Bündnerland. Da gibt es viele interessante Dinge zu beobachten. Da ist richtiggehend der Bär ähm Wolf los. Und wenn ihr so einen Klippenspringer seht, dann haltet ihr bitte auf. Diese Jungwölfe meinen halt, dass sie nach dem ersten Redbull schon fliegen können.

  • DM am 16.10.2018 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wirklich?

    4 Quellen-Weg weg wäre ne tolle Idee.. Habt ihr denn nachgeschaut ob die zur Übernachtung nötigen Hütten noch offen sind? :-)

  • Tourist am 16.10.2018 17:14 Report Diesen Beitrag melden

    Fun

    Geht der Fun den Thailandferien auch ausmachen, in der Schweiz auch, auf gleichen Niveau? Wohl kaum

    • 50+ am 16.10.2018 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tourist

      was genau macht denn Spass in Thailand? ;)

    • nepo am 16.10.2018 20:15 Report Diesen Beitrag melden

      @50+

      schöne Stränge, Inseln, feines Essen, Bars, Clubs, Ausgehen, hübsche Frauen (die nichts so steife Tannen sind) usw.

    • 50+ am 16.10.2018 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nepo

      ahh, und ich dachte du meinst das schöne Hinterland im Nordosten. 2019 werde ich auch wieder eintauchen in das Land des Lächelns, habe viel noch nicht gesehen

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