Rekordüberweisung

15. Februar 2011 11:00; Akt: 15.02.2011 10:10 Print

Der Aargau melkt seine Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) erzielt ein «Glanzresultat». Freuen darf sich auch der Kanton, der den Rekordbetrag von 75,6 Mio. Franken erhält.

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Archivbild. Der Bankratspräsident der Aargauer Kantonalbank Arthur Zeller (Mitte) und Direktionspräsident Rudolf Dellenbach (rechts) präsentieren das Resultat für 2009. (Bild: Keystone)

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Die AKB hat 2010 den Reingewinn um 10,3 Prozent auf 93 Mio. Franken gesteigert. Mit einem um 4,5 Prozent erhöhten Bruttogewinn von 205,5 Mio. Franken weist die AKB das zweitbeste je erzielte Resultat aus.

Die Bank bezeichnete den Abschluss des Geschäftsjahres 2010 am Dienstag in einer Medienmitteilung als «Glanzresultat». Der Kanton Aargau als Eigentümer der Bank profitiert von einer Entschädigung in der Höhe von insgesamt 75,6 Mio. Franken.

Das Betriebsergebnis verbessert sich um 18,9 Prozent auf 177,1 Mio. Franken. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft kletterte um 2,8 Prozent auf 266,7 Mio. Franken. Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wurde um 3,3 Prozent auf 73,7 Mio. Franken gesteigert.

Eigenkapital-Deckungsgrad im grünen Bereich

Das Eigenkapital der Kantonalbank liegt mit 1,5 Mrd. Franken um zwei Prozentpunkte über der im Gesetz verankerten Grösse von 165 Prozent. Im Vorjahr hatte der Eigenkapital-Deckungsgrad noch 158 Prozent betragen.

Die Bilanzsumme wuchs im 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 19,2 Mrd. Franken. Der AKB flossen in vergangenen Jahr 662 Mio. Franken neue Gelder zu. Damit stiegen die betreuten Vermögenswerte um 3,1 Prozent auf 22,3 Mrd. Franken.

Die Kundenausleihungen stiegen um 4,2 Prozent oder 647 Mio. Franken auf 16,2 Mrd. Franken. Die Hypothekarkredite nahmen um 3,6 Prozent oder 516,3 Mio. Franken auf 14,7 Mrd. Franken zu. Die kommerziellen Ausleihungen stiegen auf 1,5 Mia. Franken.

Staatskasse profitiert

Die Staatskasse profitiert vom guten Geschäftsjahr der Bank wie nie zuvor. Der Kanton erhält eine Gewinnablieferung von 62,5 Mio. Franken. Hinzu kommen 7,8 Mio. Franken für die Abgeltung der Staatsgarantie sowie 5,3 Mio. Franken für die Verzinsung des Dotationskapitals.

(sda)