Schlägerei in Solothurn

04. März 2010 15:36; Akt: 04.03.2010 15:57 Print

Mit dem Schraubenzieher gegen den Kopf

Der Hergang der Schlägerei in der Solothurner Altstadt in den frühen Morgenstunden des 13. Februars scheint sich langsam zu lichten. Die Polizei hat einen Hauptverdächtigen geschnappt. Zwei weitere Männer sitzen noch in Untersuchungshaft.

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Der Fall gab der Polizei einige Rätsel auf. In den frühen Morgenstunden des 13. Februars war ein 31-jähriger Schweizer mit schwersten Kopfverletzungen im Vorhof der Kollegiumschule in der Altstadt aufgefunden worden. Er befand sich zwischenzeitlich in kritischem Zustand.

Die Annahme, dass ein Schraubenzieher als mögliche Tatwaffe benutzt wurde, hat sich nun offenbar erhärtert. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, wurde mit dem Schraubenzieher gegen Kopf des Opfers eingesetzt, ob gestochen oder geschlagen wurde, ist nicht bekannt. Die Ermittler haben einen Haupttäter im Visier, der den Schraubenzieher benützt haben soll.

Zwei weitere Personen sitzen wegen laufenden Abklärungen nach wie vor in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Solothurn ermittelt gegen sie wegen schwerer Körperverletzung und Raufhandels, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ursprünglich sassen fünf Männer in Untersuchungshaft. Es handelte sich dabei um Männer zwischen 20 und 25 Jahren aus dem Kosovo, aus Serbien, Bonien-Herzegowina und der Schweiz.


Nach Angaben der Polizei ist das Opfer immer noch in Spitalpflege. Sein Zustand hat sich stabilisiert. Noch ist unklar, ob die Kopfverletzungen bleibende Schäden hinterlassen.

(sda)