Breitenbach SO

17. Februar 2011 22:49; Akt: 17.02.2011 20:53 Print

Solothurn kämpft gegen Bordell an Schulweg

von Bigna Silberschmidt - Grosse Aufregung in Solothurn: Ein Fahrlehrer will vor der Nase eines Breitenbacher Schulhauses ein Puff einrichten. Nun hagelt es Einsprachen.

storybild

Das Luftbild zeigt, wie nahe sich Schule und Bordell wären.

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Subigen steht der Mega-Sexclub Freubad, in Olten floriert der Strassenstrich und in Grenchen gab es schon Gang-Bang-Wettbewerbe – der Kanton Solothurn ist dem horizontalen Gewerbe gegenüber grundsätzlich kulant. Doch eines geht auch ihm jetzt zu weit: Der Fahrlehrer Peter Fricker (62) will sein Theorie-Center in Breitenbach schliessen und für eine halbe Million Franken zu einem Bordell für Prostituierte aus Osteuropa umbauen. Das Gebäude befindet sich vis-à-vis des Oberstufenzentrums Grien und der geschützten Behindertenwerkstatt Vebo.

Täglich ab 20 Uhr soll im geplanten Nachtclub Tropicana die Post abgehen. Eine zwei Meter hohe Mauer ohne Werbung soll das Etablissement gegen aussen abschirmen. «So hört, sieht und riecht man nichts», sagt Fricker. Für die Schule kein Argument: «Schon aus dem ersten Stock werden unsere Schüler hinter die Mauern schauen können», sagt Schulleiter Markus Mayer. Zudem befürchtet die Schule, die 14- bis 16-jährigen Teens könnten «auf Schnapsideen» kommen. Und auch Grundeigentümervertreter Guido Keune vom Kanton findet: «Eine Schule ist schlicht kein geeignetes Umfeld für ein Bordell.» Das Oberstufenzentrum, die Vebo, die Gemeinde und der Kanton haben nun Einsprache erhoben.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Angela am 21.02.2011 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    tss

    Ich bin stolz auf uns Schweizer- wir wollen keine Mosche dafür bauen wir ein Bordell neben der Schule! Dafür hat es dann wieder genug Platz in der kleinen Schweiz gäll?

  • Michael Meienhofer am 20.02.2011 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    Gemeinde handelt Fahrlässig

    wenn sie einem Bürger die Betriebsbewilligung für ein Bordell in der Wohnzone ausstellt. Solche Etablissement gehören in die Industriezone. Im Vergleich: Einkausfmärkte befinden sich auch dort = hohes Fahrzeugaufkommen, störeneder Lärm auch zu Unzeiten, etc.Bürger wehrt euch, ändert das Baureglement.

    einklappen einklappen
  • Mr Viagra am 18.02.2011 23:20 Report Diesen Beitrag melden

    Minimalrepertoire schon wünschenswert

    Viele Männer sind unzufrieden mit den Frauen. Vermutlich braucht es deshalb so viele Bordelle. Oder natürlich auch für die Geschiedenen. Es wäre aber langsam an der Zeit für die Bordellfrauen eine Minimalausbildung vorzuschreiben. Nur diplomierte SexarbeiterInnen (mehrjährige Ausbildung mit Prüfungen - Theorie und Praxis) sollten zugelassen werden, damit sie wenigstens ein Minimalrepertoire vorweisen können und auch etwas über Geschlechtskrankheiten wissen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Angela am 21.02.2011 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    tss

    Ich bin stolz auf uns Schweizer- wir wollen keine Mosche dafür bauen wir ein Bordell neben der Schule! Dafür hat es dann wieder genug Platz in der kleinen Schweiz gäll?

  • Michael Meienhofer am 20.02.2011 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    Gemeinde handelt Fahrlässig

    wenn sie einem Bürger die Betriebsbewilligung für ein Bordell in der Wohnzone ausstellt. Solche Etablissement gehören in die Industriezone. Im Vergleich: Einkausfmärkte befinden sich auch dort = hohes Fahrzeugaufkommen, störeneder Lärm auch zu Unzeiten, etc.Bürger wehrt euch, ändert das Baureglement.

    • Roger am 21.02.2011 22:56 Report Diesen Beitrag melden

      Wohnzone?

      Irgendwie sieht das für mich nicht wie Wohnzone aus....und zudem sind selbst in der Wohnzone gewisse Gewerbe durchaus erlaubt.

    einklappen einklappen
  • M.H. aus O. am 19.02.2011 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    Manchmal braucht es auch eine Schnappsidee!

    Den Beitrag von B.Lisibach finde ich an dieser Stelle spassig, ich musste schmunzeln. Für die Mauer vor dem Bordell würde ich übrigens Werbung zulassen, dann sind die Schüler etwas abgelenkt. Jedoch ob die heutige Werbung (die ja erlaubt ist und uns überall hin verfolgt) intelligenter ist und die Schüler weniger auf "Schnapsideen" bringt, wage ich zu bezweifeln.

  • Mr Viagra am 18.02.2011 23:20 Report Diesen Beitrag melden

    Minimalrepertoire schon wünschenswert

    Viele Männer sind unzufrieden mit den Frauen. Vermutlich braucht es deshalb so viele Bordelle. Oder natürlich auch für die Geschiedenen. Es wäre aber langsam an der Zeit für die Bordellfrauen eine Minimalausbildung vorzuschreiben. Nur diplomierte SexarbeiterInnen (mehrjährige Ausbildung mit Prüfungen - Theorie und Praxis) sollten zugelassen werden, damit sie wenigstens ein Minimalrepertoire vorweisen können und auch etwas über Geschlechtskrankheiten wissen.

  • B.Lisibach am 18.02.2011 15:59 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Das Freubad ist nicht in Subingen.