Biberist SO

18. Juni 2011 11:40; Akt: 18.06.2011 14:47 Print

Vier Personen stören SVP-Fest

Wegen unanständigen Benehmens und Störung der öffentlichen Ruhe sind vier Personen im Kanton Solothurn verhaftet worden. Sie wollten ein SVP-Jubiläumsfest stören. Unter den Gästen: Christoph Blocher.

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Vier junge Personen, die am Freitagabend an einem SVP-Anlass in Biberist demonstriert haben, sind von der Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Sie hatten versucht, den Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Solothurner SVP zu stören. Insgesamt demonstrierten rund dreissig Personen gegen den Anlass.

Die vier Personen würden wegen unanständigen Benehmens sowie wegen Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung angezeigt, sagte Polizeisprecher Bruno Gribi am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Sie hätten versucht, in den Saal des Versammlungslokals «Culturarena» einzudringen.

Gastredner am Festakt war alt Bundesrat und SVP-Vizepräsident Christoph Blocher. Sein Einzug sei von Treichlern begleitet worden, teilte die kantonale SVP mit. Zuvor habe Blocher mit einem «Trick» unbemerkt an den Demonstranten vorbeigebracht werden können. Zwischen 300 und 400 Personen nahmen am Anlass teil.

Da bereits in der Nacht auf Freitag Unbekannte das Lokal verwüstet hatten, waren die Sicherheitsvorkehrungen am Jubiläumsanlass erhöht worden. Der Saal wurde gemäss SVP Solothurn noch am selben Abend wieder gereinigt. Die Unbekannten hatten Scheiben eingeschlagen und warfen mit Farbe gefüllte Flaschen in den Saal.

Die Polizei geht von einem politisch motivierten Vandalenakt aus. Die Ermittlungen sind laut Gribi am Laufen. Die SVP ihrerseits teilte mit, dass sie ein Bekenner-E-Mail von Linksextremen erhalten habe. Mit den Verwüstungen hätten diese die Veranstaltung verhindern wollen. Wie Kantonalpräsident Heinz Müller auf Anfrage sagte, trug das E-Mail den Absender «antifaschistisches kommando hans fehr».

Hans Fehr ist SVP-Nationalrat und war bis 2010 Geschäftsführer der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS). Im Januar war Fehr auf dem Weg an die SVP-Albisgüetlitagung in Zürich von Autonomen attackiert worden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Romanus1985 am 18.06.2011 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Extremisten bestrafen.

    traurig, was diese selbernannten "Links-"Extremen hier für Schaden anrichten - gerade für echte Linke ist ein solches gewalttätiges, extremes Verhalten unverständlich! Jetzt muss die Polizei übernehmen!

  • Daniel am 18.06.2011 23:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schade, dass es nicht ohne Gewalt geht

    Schade, dass es nicht ohne Gewalt geht. Kann man nicht demonstrieren und seine Mitteilung kundtun ohne Scheiben einzuschlagen?

  • Uzmez am 18.06.2011 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie

    hahaha, dieses Verhalten zeigt wiedermal das Demokratieverständnis der Linken... Ich weiss nun wer meine Stimme nicht kriegt im Herbst. Da lege ich lieber einen leeren Zettel in die Urne.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Klaus rebsamen am 21.06.2011 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    aus Langeweile

    so was gehört sich nicht , es kann doch nicht sein, dass ausLangeweile so was gemacht wird, Wo sind denn die Richter,die nicht bestrafen?

  • Serious Sam am 19.06.2011 01:51 Report Diesen Beitrag melden

    Gewalttäter adé

    Gewalttäter müssen gefasst und eingeknastet werden. Das tut ihnen gut.

  • Daniel am 18.06.2011 23:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schade, dass es nicht ohne Gewalt geht

    Schade, dass es nicht ohne Gewalt geht. Kann man nicht demonstrieren und seine Mitteilung kundtun ohne Scheiben einzuschlagen?

  • Romanus1985 am 18.06.2011 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Extremisten bestrafen.

    traurig, was diese selbernannten "Links-"Extremen hier für Schaden anrichten - gerade für echte Linke ist ein solches gewalttätiges, extremes Verhalten unverständlich! Jetzt muss die Polizei übernehmen!

  • Dirk am 18.06.2011 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Dumpfig

    Diese Chaoten glauben sich in einer höheren Mission, dabei haben die noch nie etwas nachhaltiges zur Lösung irgend eines Problems beigetragen