Leuthard zur Vignette

23. September 2013 10:53; Akt: 23.09.2013 11:27 Print

«Aufschlag um 60 Franken ist verkraftbar»

Für Bundesrätin Doris Leuthard hat der Abstimmungskampf um die Erhöhung der Autobahnvignette begonnen. Sie verteidigt die Erhöhung auf 100 Franken als moderat.

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Für Doris Leuthard hat der Abstimmungskampf um die Vignette begonnen. (Bild: Keystone)

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Damit 400 Kilometer kantonaler Strassen finanziert werden können, wollen der Bundesrat und das Parlament den Autobahnvignetten-Preis von 40 auf 100 Franken erhöhen. «Ein verkraftbarer Beitrag», findet Bundesrätin Doris Leuthard, die am Montag vor den Medien in Bern den Abstimmungskampf lanciert hat.

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Am 24. November entscheidet das Volk über die Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes, nachdem fast 109'000 Menschen das Referendum gegen den Parlamentsbeschluss unterschrieben haben. Dabei geht es um die Schaffung einer Zweimonatsvignette und die Erhöhung des Preises für die Jahresvignette.

Leuthard verteidigt Aufschlag mit Vergleich zum Ausland

«Es geht um eine sinnvolle Erweiterung des Nationalstrassennetzes», sagte Leuthard. Viele Regionen könnten so besser erschlossen und mit Umfahrungen entlastet werden. Bei einem Nein zur Preiserhöhung bliebe die Erweiterung des Nationalstrassennetzes blockiert.

Sie verteidigte die ihrer Ansicht nach «moderate Erhöhung» auch damit, dass der Preis im Ausland deutlich höher liege. In Frankreich, Italien oder Spanien müssten Automobilisten nur schon für eine Ferienreise oft höhere Autobahngebühren bezahlen. Zudem liege die letzte Preisanpassung in der Schweiz fast zwanzig Jahre zurück.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tinu D am 24.09.2013 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Leuthards Lohn streichen

    Man sollte Frau Leuthard mal den "Lohn" streichen. Sie kassiert ihr Geld von uns. Und wofür? Damit wir noch mehr zahlen dürfen. Nene Frau Bundesrätin. So nicht. Wenn sie mal für ihr Geld richtig arbeiten, werden sie verstehen was ich meine.

  • Benno B. am 24.09.2013 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grob fahrlässiger Umgang mit Steuergelder

    Wer mit den Steuergelder der Schweizer so grob fahrlässig umgeht wie der Bundesrat und das Parlament denen muss vom Stimmvolk gezeigt werden wie Bürger haushalten müssen.

  • ismail yorulmaz am 24.09.2013 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    unverschämt

    im namem des volkes von verkraftbar zu sprechen..ich finde es nicht verkraftbar so ist das und so werde ich au im november abstimmer

Die neusten Leser-Kommentare

  • ismail yorulmaz am 24.09.2013 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    unverschämt

    im namem des volkes von verkraftbar zu sprechen..ich finde es nicht verkraftbar so ist das und so werde ich au im november abstimmer

  • Tinu D am 24.09.2013 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Leuthards Lohn streichen

    Man sollte Frau Leuthard mal den "Lohn" streichen. Sie kassiert ihr Geld von uns. Und wofür? Damit wir noch mehr zahlen dürfen. Nene Frau Bundesrätin. So nicht. Wenn sie mal für ihr Geld richtig arbeiten, werden sie verstehen was ich meine.

  • Benno B. am 24.09.2013 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grob fahrlässiger Umgang mit Steuergelder

    Wer mit den Steuergelder der Schweizer so grob fahrlässig umgeht wie der Bundesrat und das Parlament denen muss vom Stimmvolk gezeigt werden wie Bürger haushalten müssen.

  • anonym am 24.09.2013 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    60 franken

    glar sind nur 60 franken ist ja verkraftbar wenn ich einen lohn hätte wie frau leuthard dann währe alles verkraftbar

  • Severin Mueller am 24.09.2013 07:07 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ganz einfach.

    Wer sich die Vignette nicht leisten kann, kann sich auch kein Auto leisten, punkt. Ich fasse es immer noch nicht, dass ein eigenes Auto als Recht angesehen wird. Ein Auto ist nunmal ein Luxusgut, und kostet eben Geld. Und die Autofahrer jammern ja immer am lautesteten wegen den Staus. Mit den Vignetten kommt zusätzliches Geld rein und die Preise wurden ja seit den Neunzigern nicht mehr angepasst.

    • Marco am 24.09.2013 07:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Exzessiver Autofahrer 20000 km/J

      Stau gibts wegen den extrem unzähligen Baustellen auf den Strassen.

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