Schwerverletzter 21-Jähriger

13. Oktober 2018 15:08; Akt: 13.10.2018 15:08 Print

«Bei diesem Angriff wäre ich fast gestorben»

Ö. Y.* erlitt bei einer Auseinandersetzung in Zürich-Seebach schwere Beinverletzungen. Laut Sanitätern wäre er gestorben, hätte er sich nicht selbst verarztet.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Drei Schnittwunden mit einer Länge von jeweils 50 Zentimeter an den Beinen und Kopfverletzungen – das ist das Resultat einer Auseinandersetzung in Zürich-Seebach. Am Donnerstagabend wurde der 21-jährige Ö. Y.* in seinem Wohnhaus angegriffen: «Ich war zuhause, als mich jemand anrief und nach draussen lockte. Plötzlich schlug mir jemand mit einem Baseballschläger auf den Kopf. Weil ich nicht k.o ging, folgten weitere Schläge», sagt der kurdischstämmige Schweizer zu 20 Minuten. «Die Täter versuchten mich ins Auto zu zerren. Weil ich nicht mitging, zogen zwei von ihnen plötzlich ein Messer und schnitten mir die Beine auf.» Die Täter seien geflüchtet.

Die Polizei habe er informiert, gibt Y. an. Diese sei rasch vor Ort gewesen. «Ich wurde dann mit der Sanität ins Unispital gebracht», sagt Y. «Auf dem Weg dorthin meinten die Sanitäter, dass ich vermutlich gestorben wäre, hätte ich mich nicht selbst verarztet, bis sie vor Ort waren.»

Durch das Forensische Institut Zürich wurde am Tatort eine Spurensicherung durchgeführt. Polizeiliche Abklärungen führten in der Folge zur Verhaftung von drei jungen Männern durch die Kantonspolizei Zürich in der Agglomeration von Zürich. Hintergrund und Hergang der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch Y. möchte zum Grund für die Auseinandersetzung nichts sagen.


* Name der Redaktion bekannt

(qll)