Luftfahrt

21. Juli 2019 03:22; Akt: 21.07.2019 05:29 Print

Beinahe-Unfälle über der Schweiz häufen sich

Die Anzahl von Situationen, die beinahe zu einem Unfall geführt haben, ist drastisch gestiegen. Warum, ist unklar.

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2018 verzeichnete die Schweizer Luftfahrt einen Rekord, der Sicherheitsexperten aufhorchen lässt: Noch nie wurden der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) so viele «schwere Vorfälle» gemeldet, berichtet die «SonntagsZeitung». So bezeichnet die Sust die 68 Situationen, die 2018 «beinahe zu einem Unfall geführt haben». Ein Jahr zuvor waren es halb so viele - in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich 36.

Von diesen 68 schweren Vorfällen sind 28 Annäherungen zwischen Luftfahrzeugen, bei denen die Sust von einer «hohen oder erheblichen Kollisionsgefahr» ausgeht. Daniel Knecht, Bereichsleiter Aviatik bei der Sust, sagt gegenüber der Zeitung: Ein grosser Teil dieser Vorfälle habe sich im gemischten Luftraum ereignet, wo sich Linienmaschinen den Himmel unter anderem mit Kleinflugzeugen oder Ballonen teilen.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) nimmt den Anstieg dieser Fälle «besorgt» zur Kenntnis, wie Sprecher Christian Schubert sagt. «Uns ist noch nicht abschliessend klar, woher diese Zunahme stammt.»

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Samuel S. am 21.07.2019 05:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endloses Wachstum

    Am besten warten wir auf den ersten Crash und beladen unseren Luftraum noch mit viel mehr Flugobjekten. Wachstum, Wachstum, Wachstum und nochmals Wachstum. Schöne Welt!

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  • Alternative für die Schweiz am 21.07.2019 07:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Mobilität hinterfragen

    Einfach lachhaft, die Frage woher das wohl kommt!?! Diese kompakten Flugkorridore, und der immems aufkommende Flugverkehr sind logischerweise daran Schuld. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zur Katastrophe kommt?! Unsere übertriebene Mobilität sollte wirklich langsam hinterfragt werden!!!

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  • Nicht mehr Flieger am 21.07.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

    Kollisionsgefahr ..

    Es ist dock klar , wenn die Flugbewegungen zunehmen , dass sich solche Vorkomnisse haeufen !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nationless am 21.07.2019 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es wird zu viel geflogen

    Himmel noch mal! Aber auch nicht nur das. Es wird auch zu viel Auto wie Zug gefahren, so dass auf Schiene und Strassen kein Platz mehr ist. Das Problem ist hier der Bevölkerungs wie Wirtschaftswachstum, die Globalisierung, die Dezentralisierung und Zersiedelung in Reicheren Staaten, sowie die Schere zwischen Arm und Reich und somit die zunehmenden Ansprüche welche die Wirtschaft möglichst günstig befriedigt. CO2/Konsumsteuern sind aber der falsche Ansatz, sondern Flugbewegungen müssen runter, aber da verdienen weder Fluggesellschaften, Staaten noch NGOs.

  • Beat Hofer am 21.07.2019 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "warum, ist unklar" echt?

    Wenn ich ein Aquarium habe und das immer weiter mit Fischen Fülle.. Können sie irgendwann doch auch nicht mehr aneinander vorbei schwimmen, ohne sich zu berühren. Ist das in diesem Fall anders? Es dauert zwar lange, aber irgendwann ist es kaum noch möglich Unfälle zu vermeiden, es gibt einfach zu viele verschiedene Flüge, irgendwann verliert man den überblick.

  • EllEff am 21.07.2019 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    jöööhhh

    Wenn die Gründe für die Zunahme unklar sind, wird der Luftraum so lange geschlossen. Simpel.

  • Gary Gordon am 21.07.2019 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Menge

    Es ist alles eine Frage der Menge!!!

  • Trafic Chief am 21.07.2019 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    In Relation zum Strassenverkehr

    Egal, wie oft es in der Luft zu beinahe Crashes kommt. Auf der Strasse sterben jährlich mehr Menschen, als in 10 Jahren am Himmel, weil da viel mehr unfähige Leute am Lenkrad hocken, die 1. alleine und 2. abgelenkt sind. Demzufolge ist und bleibt das Flugzeug, das wohl sicherste Berkehrsmittel der Welt.