#KeLoscht-Schülerdemo

05. April 2017 18:48; Akt: 05.04.2017 18:48 Print

«Die Schüler sollen dumm gespart werden»

Schweizer Schüler haben die Nase voll vom Abbau bei der Bildung. Deshalb gibt es heute Demos in Luzern, Zürich, Basel, Genf und Aarau gegen die Sparmassnahmen.

Die Schülerdemos in der Schweiz im Video.
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«Wir haben #KeLoscht auf Abbau bei der Bildung!», schreiben Schweizer Schüler in der Ankündigung der Demonstration auf Facebook. Sie rufen zu einem grossen Schülerprotest in der Schweiz auf: Am Mittwoch demonstrieren sie in den fünf Städten Luzern, Zürich, Aarau, Basel und Genf. Via Social Media rufen die beteiligten Organisationen zur Teilnahme an den Protesten auf.

«Dieses Problem muss man national diskutieren»

«Ich bin sehr nervös und gespannt. Ich freue mich auf die Demonstration – das wird eine super Sache», sagt Samuel Zbinden vom Verband Luzerner Schülerorganisationen (VLSO), der die Kundgebung mitorganisiert hat. «Wir wollen der Bevölkerung heute aufzeigen, dass Sparmassnahmen ein nationales Thema sind. In den meisten Kantonen findet in der Bildung gerade ein Abbau statt. Dieses Problem muss man national diskutieren», so Zbinden. Wie viele Teilnehmer erwartet werden, kann Zbinden nicht sagen, aber: «Das wird die grösste von Schülern selbst organisierte Demonstration sein, die es in der Schweiz bisher gegeben hat.»

Die Organisatoren der Kundgebungen gehören zum Bündnis «#KeLoscht auf Abbau bei der Bildung». Ins Leben gerufen wurde dieses vom VLSO. Der Verband wehrte sich in Luzern etwa auch vergeblich gegen eine an Kantons- und Berufsschulen verordnete Zwangsferienwoche.

Gymnasium Stadelhofen besetzt

Auch in Zürich ist der Bildungsabbau ein Thema: Dort demonstrierten Schüler Ende Februar gegen die Sparmassnahmen und legten dabei teilweise auch den Verkehr lahm. Nur knapp drei Wochen zuvor zogen mehrere hundert Schüler durch die Stadt Zürich und besetzten das Gymnasium Stadelhofen.

Um 13.15 Uhr beginnen die Kundgebungen in Luzern und Aarau. In Zürich beginnt die Schülerdemo um 14 Uhr. Die Basler Schüler starten ihren Protest um 15 Uhr und in Genf ist der Protest auf 16 Uhr angekündigt.

20 Minuten informiert ab 13.15 Uhr im Liveticker über die Schülerproteste.






(gwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Krisi am 05.04.2017 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll!

    Das ist nur richtig so, würde auch gerne mitmachen aber muss leider arbeiten. In der Bildung wird nicht gespart, die Jugend ist unsere Zukunft! Wünsche viel Erfolg

  • Sandra M am 05.04.2017 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bildungsabbau

    Das macht ihr gut. Es kann und darf nicht sein. Dass bei der Bildung gespart wirt. Die Bundesräte müssen wo anderst spaaren. Nicht immer beim eiGenen Volk. Rütelt auch die auf deren Kinder bereits gross sind. Es geht uns alle an.

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  • Patric am 05.04.2017 14:28 Report Diesen Beitrag melden

    mal überlegen

    Wer nur ein kleines bisschen Grips hat, wird verstehen, dass mehr Geld nicht zwingend bessere Bildung ermöglicht und umgekehrt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Wer weiss am 07.04.2017 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    Oder nicht?

    Ganz viel Meinung für so wenig Ahnung.

  • nur ich am 06.04.2017 22:05 Report Diesen Beitrag melden

    So viel Ferien

    Aber demonstriert muss werden während, ratet mal.

  • Markus Boll am 06.04.2017 12:57 Report Diesen Beitrag melden

    sparen schaded nicht der Bildung

    Solange unsere Primarschule für 1000 made in EU Bleistifte 1700.- bezahlt schadet sparen nicht. Es gibt schweizer Produkte die Kosten die hälfte inkl. Lieferung.

  • Realist am 06.04.2017 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    die Schüler

    fanden es natürlich cool bei der Demo mitzulaufen, sonst hätten sie den Tag im Schulzimmer verbringen müssen. Ob ihnen wirklich klar ist worum es geht bezweifle ich. Bei der Bildung sparen bedeutet entweder mehr Freizeit (top) oder mehr Eigeninitiative (Flop). Selbständigkeit ist ihnen zu streng, also kommt ihnen das Sparen ja entgegen, weil sie dann noch mehr Freizeit hat.

  • Denker am 06.04.2017 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    Entwicklung

    ist schuld, anstatt von Schülern etwas zu erwarten, hat man sie immer mehr verhätschelt. Jokertage, weniger bis keine Hausaufgaben (damit sie ja genug Zeit für FB und den modernen Schrott haben) usw. Wenn die Jugend dadurch weniger belastbar und aufnahmefähig wird, kann man aus meiner Sicht ohne Probleme sparen.