Olympia-Nein

10. Juni 2018 15:29; Akt: 10.06.2018 15:32 Print

«Ein Zeichen gegen korrupte Sportverbände»

In Sion werden 2026 keine Olympischen Spiele stattfinden. Das haben die Walliser Stimmbürger entschieden. Die Reaktionen aus dem Netz.

Hans Stöckli, SP-Ständerat und Vizepräsident des «Sion 2026»-Komitees, nimmt Stellung. (Video: SDA)
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Der Traum von olympischen Spielen in Sion ist geplatzt: Fast 54 Prozent der Stimmenden im Kanton Wallis haben eine Kostenbeteiligung an der Organisation der Winterspiele 2026 abgelehnt. Der Verein für die Schweizer Kandidatur erklärte, man nehme den Entscheid zur Kenntnis und werde in den kommenden Tagen das Mandat an Swiss Olympic zurückgeben.

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Ein Twitterer versteht das Votum der Walliser Stimmbevölkerung als «weiteres starkes Zeichen gegen korrupte Sportverbände».


Auch damit begründete SP-Ständerat und Vizepräsident die Niederlage im grossen Misstrauen gegen internationale Verbände, die man nicht habe ausräumen können. Im Abstimmungskampf betonten die Olympia-Freunde die Chancen für die Schweiz (siehe Video oben. Darauf nimmt ein weiterer Twitterer Bezug:


Neben witzigen Sprüchen über die Folgen des Entscheids für die lokale Sportprominenz...


... gab es auch emotionale Reaktionen jener, die sich Spiele in der Schweiz gewünscht hätten.


Immerhin gab es nach der Abstimmung in Sion einen Apéro, der Gegner und Befürworter trotz inhaltlicher Differenzen gemeinsam geniessen konnten.



(pam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marianne am 10.06.2018 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Danke den Walliser Stimmbürgern, dass sie die Üsserschwyz vor den finanziellen Folgen bewahrt haben.

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  • simisa am 10.06.2018 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Titel ist nicht komplett

    ... und gegen den Gigantismus im Sport. Dann ist der Titel vollständig.

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  • Leser am 10.06.2018 19:56 Report Diesen Beitrag melden

    Hüere güt, ir Wollisser!

    Freude herrscht Herr Ogi, die Vernunft hat gesiegt!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hellebarde am 11.06.2018 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    Anführer gehen voraus.

    Ein Zeichen setzten gegen Gigantismus, gegen Korruption, das war unsere Chance olympische Spiele so zu gestalten und walten in einer Art und Weise woran andere gar nicht denken. Die Weltgemainschaft zu Gast in der Eidgenossenschaft. Nein, man sagt nein. Korruption, Umweltschäden haben die anderen, mitmachen tuen wir trotzdem, das ist nicht Schweiz, sondern nur heuchlerisch und äusserst schwach!

  • Baschi am 11.06.2018 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Olympisches Feuer ist aus

    Top. Bei unserer CH-Wetterlage, wäre dieses Feuer sowieso früher oder später während eines heftigen Platzregens erloschen. ;) Gut so. Gratulation an die Walliser Bevölkerung.

  • Hula Palu am 11.06.2018 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Glaubt ihr echt, das ändert was???

    Ich bin zwar auch gegen Olympia à la Kommerzwahnsinn. Aber wenn Simon Wolanin glaubt, dieses Volksentscheidli im Wallis würde das IOC irgendwie beeindrucken, dann ist er grenzenlos naiv. Nun werden die Spiele einfach nach Kasachstan oder Aserbaidschan vergeben...

    • Carlos am 11.06.2018 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hula Palu

      solange wir dafür nicht blechen müssen...

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  • Roger am 11.06.2018 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Olympiade Ade

    Finde ich gut so, diese Entscheidung. Man kann nicht immer nur mit der grossen Kelle anrühren. Bravo Stimmbürger vom Wallis! Sollen sich andere Länder in die Schulden stürzen.

  • eine Rentnerin am 11.06.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Nein zu korrupten Funktionären

    Solche gigantische Sportanlässe sind vor allem interessant für die Funktionäre, die sich dadurch ihre Taschen füllen können. Da wo das Volk entscheiden kann, haben diese Machenschaften keine Chancen. Zudem führt die ganze Kommerzialisierung dazu, dass das Interesse am "Sport" schwindet.