Flixbus nach Chur

28. März 2018 14:45; Akt: 28.03.2018 14:45 Print

«Fahrer musste stoppen, weil sein Handy runterfiel»

Ein Flixbus-Fahrer spielte auf der Fahrt von München nach Chur mit seinem Handy – und musste deswegen auf dem Pannenstreifen halten.

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Auf einer Flixbus-Fahrt von München nach Chur am Sonntag fühlte sich ein 20-Minuten-Leser «sehr unwohl». Der Grund: Der Fahrer habe die ganze Zeit am Handy rumgespielt. Das Foto eines anderen Lesers belegt, dass der Mann mit dem Handy am Steuer unterwegs war.

«Die Fahrt wurde teils recht unruhig», sagt der Leser. «Der Fahrer bremste abrupt ab, es gab unnötige Schlenker.» Dann sei der Busfahrer sogar auf der Autobahn auf den Pannenstreifen gefahren und habe dort gestoppt. «Wir wunderten uns», sagt der Leser. «Es war aber keine Panne. Dem Fahrer war das Handy zwischen die Beine gefallen und er musste es am Boden suchen.» Er gehe davon aus, dass dieses Verhalten illegal sei, sagt der Leser.

«Sicherheit hat Priorität»

Flixbus-Sprecher Martin Mangiapia sagt, Flixbus nehme den Hinweis sehr ernst und habe die Informationen umgehend zur internen Prüfung weitergeleitet. «Die Sicherheit der Fahrgäste und Fahrer hat für uns oberste Priorität», sagt Mangiapia. Flixbus wähle seine Partner genau aus und schule die Fahrer intensiv und regelmässig.

Verstösse wie diesen toleriere Flixbus keinesfalls und verfolge sie konsequent. Im konkreten Fall dauere die Prüfung, die nach einem geregelten Prozess verlaufe, aber noch an. «Sollte es nachweislich zu einem Verstoss gekommen sein, wird eine umfassende Nachschulung erfolgen.» Darüber hinaus behalte sich Flixbus Sanktionen vor, die von einer Abmahnung bis hin zu Massnahmen wie Strafzahlungen reichen könnten. Regelmässige Kontrollen durch unabhängige Institute und interne Kontrollen zeigten aber, dass es sich bei Verstössen wie diesem um Einzelfälle handle.

(ehs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • D.Jango am 28.03.2018 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Als Fahrgast..

    ..direkt den Chauffeur ansprechen.

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  • MilY am 28.03.2018 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider

    Wundert das noch jemand?? Es ist aussichtslos geworden-Handy Zombies wohin man schaut-tragisch

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  • Stefan Speck am 28.03.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Fachpersonal

    Ah und wieso sind die Flixbusse günstiger als der Zug?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sergio am 01.04.2018 23:04 Report Diesen Beitrag melden

    Kommunizieren

    Ich sagte einem solchen Busfahrer mal, dass er sein Natel wegpacken soll, weil ich sonst die Polizei anrufen werde. Er könne gerne mit seinem eigenen Leben spielen, aber nicht mit dem all seiner Passagiere.

  • Martial2 am 30.03.2018 12:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die PW-Fahrer zuerst...

    Wie stehts mit den PW-Fahrer und ihr I-Phonitis??

  • Jo Caspar am 29.03.2018 07:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fristlos

    Strafzahlungen (betriebsinterne Bussen) sind illegal. Aber: Fristlos feuern, den handyspielenden Chauffeur, das ginge und sollte auch sofort erfolgen!

  • Eduard J. Belser am 29.03.2018 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheit kostet

    Geiz ist geil bis es kracht und dann geht das grosse Gejammere los. Dass die grössere Sicherheit bei der Bahn etwas kostet müsste eigentlich auch den Allerdümmsten klar sein. Ich bleibe auf jeden Fall bei der Bahn, das ist mir meine Sicherheit wert.

  • Hermi am 28.03.2018 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Höhere Strafen...

    Busse auf CHF 1000.-- und Billet min. 1 Monat weg. Das würde helfen, aber nur, wenn Polizei mitmacht!