Tag der Liebenden

14. Februar 2011 18:21; Akt: 14.02.2011 22:56 Print

«Ich finde Valentinstag schrecklich!»

von S. Saxer und D. Galka - Amors Pfeil traf am Valentinsmontag aus meteorologischer Sicht mitten ins Schwarze. Doch wie sehr liegt der Brauch Liebenden wirklich am Herzen? 20 Minuten Online hat nachgefragt.

(Interview: Stefanie Saxer, Video: Debby Galka)
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Während die einen sich Wochen zuvor schon den Kopf zermartern und nach geeigneten Geschenken für die Angebetete suchen, wehren sich die anderen vehement gegen den Blumen- und Pralinenschenkzwang: Sie sehen darin nur reine Geldmacherei und Kommerz, so der Tenor unserer Strassenumfrage (siehe Video oben). «Die Liebe sollte nicht nur an einem bestimmten Tag zelebriert werden,» findet dementsprechend eine ältere Dame.

Entgegen der Annahmen vieler Befragter, wurde der Valentinstag nicht von Blumenhändler, Floristen oder der Geschenkindustrie ins Leben gerufen.
Aber warum heisst der «Tag der Liebenden» Valentinstag? Welchen Ursprung hat dieser Brauch?

Liebesfest dank geköpftem Valentin

Die verbreitetste Version ist die Sage vom Bischof Valentin von Terni. Dieser soll gegen den Willen des römischen Kaisers Verliebte nach christlichem Ritus getraut haben. Daraufhin wurde er, vermutlich am 14. Februar 269 n. Chr., enthauptet. «Und deswegen feiern die Paare dann das Verliebtsein?», wunderte sich ein junger Mann in der obigen Umfrage.


Eine weitere Annahme handelt vom römischen Fest Lupercalia, das auf den 14. Februar fiel. Zu diesem Fest wurden junge Männer und Frauen durch das Los verkuppelt. Sie sollten sich in der Folgezeit besser kennen lernen, was häufig die Ehe einleitete.