Vetterliwirtschaft

17. September 2019 06:53; Akt: 17.09.2019 08:09 Print

«Ich verlor meinen Job an die Mutter der Chefin»

Immer öfter stellen Chefs Bekannte, Freunde oder Verwandte an: Für Experten eine heikle Konstellation. Mitarbeiter fühlten sich so verunsichert und benachteiligt.

Bildstrecke im Grossformat »
Immer häufiger arbeiten in der Zürcher Stadtverwaltung Verwandte, Partner oder Freunde. Ombudsfrau Claudia Kaufmann bestätigt, diese Fälle hätten in den letzten Jahren klar zugenommen. Wie problematisch das sein kann, zeigt der Fall von Pierre Krähenbühl. Der Schweizer Chef des UNO-Palästinenserhilfswerks soll unter anderem seiner Geliebten einen Berater-Job im Hilfswerk verschafft haben. Stellen Chefs Freunde oder Bekannte ein, empfänden das viele Angestellte als unfair, sagt Arbeitspsychologin Corinne Baumgartner: «Das schafft Unzufriedenheit.» Dann würden sich laut der Arbeitspsychologin die Mitarbeiter fragen: Zählt der Stammbaum mehr als meine Leistung? «Je enger und länger sich diese Personen kennen und je näher sie zusammenarbeiten, umso heikler ist die Situation», ergänzt Ombudsfrau Claudia Kaufmann. Werde ein Bekannter in den Augen der Mitarbeiter bevorzugt, «dann wird schnell der Verdacht von Vetternwirtschaft laut.» Dass es Spannungen in Betrieben gebe wegen enger Beziehungskonstellationen, ist laut Personalexperte Matthias Mölleney kein neues Phänomen: «Das Problem gibt es schon lange.» Solche Erfahrungen machte auch Leserin Meli. Die Buchhalterin wurde plötzlich von ihrer Chefin gemobbt, später erhielt sie die Kündigung. Danach kam raus: Sie musste ihren Platz für die Mutter der Chefin räumen. «Das war brutal erniedrigend», so Meli. Auch Logistiker-Lehrling Ralf (23) klagt: «Unsere Personalchefin hat ihren Lebenspartner und ihre Nichte angestellt, beide werden im Betrieb klar bevorzugt.» Dem Lebenspartner würden Wartezeiten als LKW-Fahrer als Arbeitszeit angerechnet. Er selbst müsse für Rauchpausen ausstempeln. Dass Unternehmer Bekannte oder Verwandte anstellen, sei nicht grundsätzlich schlecht, sagt Personalexperte Matthias Mölleney. «Vorgesetzte suchen vor allem nach Leuten, die neben den Kompetenzen auch von der Persönlichkeit her gut passen.» Entscheidend seien transparente Auswahlverfahren und eine seriöse Anlaufstelle für Mitarbeitende, die sich benachteiligt fühlten. Zudem müsse ein Unternehmen klar mitteilen, dass es Nepotismus (Vetternwirtschaft) nicht dulde und entsprechend sanktioniere, so Mölleney.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Ombudsstelle der Stadt Zürich ist besorgt: Immer häufiger arbeiteten Verwandte, Partner oder Freunde im gleichen Departement oder gar im gleichen Team. «Solche Fälle haben in den letzten Jahren merklich zugenommen», sagt Ombudsfrau Claudia Kaufmann gegenüber der NZZ.

Das kann problematisch sein, wie aktuell der Fall von Pierre Krähenbühl zeigt. Dem Schweizer Chef des UNO-Palästinenserhilfswerks UNRWA wird Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen. Neben Spesenexzessen soll er seiner Geliebten einen Berater-Job im Hilfswerk verschafft haben (20 Minuten berichtete).

Zählt Stammbaum mehr als Leistung?

Stellen Chefs Freunde oder Bekannte ein, empfänden das viele Angestellte als unfair, sagt Arbeitspsychologin Corinne Baumgartner: «Besteht der Verdacht, dass jemand nicht aufgrund der Leistung eingestellt wurde, schafft das Unzufriedenheit.» Dann würden sich Mitarbeiter fragen: Zählt der Stammbaum mehr als meine Leistung?

«Je enger und länger sich diese Personen kennen und je näher sie zusammenarbeiten, umso heikler ist die Situation», ergänzt Kaufmann. Erhalte ein Bekannter zudem ein besseres Zeugnis, müsse weniger Schichten schieben oder werde bei den Ferien bevorzugt, «dann wird schnell der Verdacht von Vetternwirtschaft laut.»

Solche Spannungen aufgrund enger Beziehungskonstellationen seien kein besonderes Phänomen von öffentlichen Verwaltungen, sagt Personalexperte Matthias Mölleney: «Dank den heutigen, transparenten Kommunikationsmitteln werden sie vielleicht einfach häufiger sichtbar. Das Problem gibt es aber in der Wirtschaft schon sehr lange.»

«Ging wegen Vetterliwirtschaft durch die Hölle»

Diese Erfahrung machte auch Leserin Meli (23), die als Buchhalterin in einem 30-Mann-Betrieb arbeitete. «Plötzlich fing meine Chefin an, mich zu mobben. Sie schob mir Fehler in die Schuhe, die ich nie begangen hatte. Zudem stellte sie mich vor anderen bloss und beschimpfte mich.»

Was dahintersteckte, erfuhr sie erst nach der Kündigung: «Da sagte mir die Chefin, dass ich gehen muss, damit ihre Mutter meinen Job bekommt.» Nur wegen dieser Vetterliwirtschaft sei sie durch die Hölle gegangen: «Das war brutal erniedrigend. Ich hatte stets an mir gezweifelt. Noch heute habe ich Angst, dass es im nächsten Betrieb wieder so läuft.»

Auch Logistiker-Lehrling Ralf (23) klagt: «Unsere Personalchefin hat ihren Lebenspartner und ihre Nichte angestellt, beide werden im Betrieb klar bevorzugt.» Dem Lebenspartner würden Wartezeiten als LKW-Fahrer als Arbeitszeit angerechnet. Er selbst müsse für Rauchpausen aber ausstempeln.

Und die Nichte sei der Liebling der Personalchefin: «Sie nimmt sie bei Fehlern immer in Schutz und verteilt ihr ungerechtfertigt bessere Beurteilungen.» Er dagegen werde gerügt und mit schlechten Qualifikationen abgestraft. «Ich habe das schon intern angesprochen, aber die Chefin stellte auf stur und behauptete, sie bevorzuge sicher niemanden.»

«Ich will normal behandelt werden»

Aber auch angebliche Profiteure haben es nicht einfach, wie Mona (22) schreibt. Sie ist die Tochter des Geschäftsführers: «Viele Arbeitskollegen haben das Gefühl, ich werde von den Vorgesetzten bevorzugt.» Dabei finde sie es gut, wenn sie genau gleich wie alle behandelt werde, und sage es ihrem Vater auch oft, dass sie dies so möchte.

Arbeitspsychologin Baumgartner bestätigt, auf engen Bekannten laste oft ein zusätzlicher Druck: «Sie stehen unter Generalverdacht, nur dank Beziehungen ins Team gekommen zu sein.» Für Arbeitgeber sei es generell ein «schmaler Grat», wenn sich Berufliches und Privates vermische. Sie könnten so in eine Zwickmühle geraten (siehe Interview).

«Aktive Kommunikation ist entscheidend»

Dennoch ist das Anstellen von Bekannten weit verbreitet. «Vorgesetzte suchen vor allem nach Leuten, die auch von der Persönlichkeit her gut passen. Das ist grundsätzlich nicht schlecht», sagt Personalexperte Mölleney. Die Suche dürfe sich aber nicht nur auf den Bekanntenkreis oder gar die Familie beschränken. Entscheidend seien transparente Auswahlverfahren und eine seriöse Anlaufstelle für Mitarbeitende, die sich benachteiligt fühlten.

Zudem müsse ein Unternehmen klar mitteilen, dass es Nepotismus (Vetternwirtschaft) nicht dulde und entsprechend sanktioniere, so Mölleney. Für Ombudsfrau Kaufmann «besteht in öffentlichen Verwaltungen diesbezüglich Nachholbedarf». Nur mit einem Satz dazu im Personalrecht sei es nicht getan. «Vorgesetzte müssen aktiv und rechtzeitig die Mitarbeiter informieren, in welchem Verhältnis Angestellte zueinander stehen.»

*Namen der Redaktion bekannt


«Für Arbeitgeber wird es heikel, wenn sich Privates und Geschäftliches vermischen»

Frau Baumgartner*, was können enge Beziehungen unter Mitarbeitern in einem Betrieb auslösen?
Ein Hauptthema ist Fairness. Da reagieren wir Menschen sehr empfindlich. Besteht der Verdacht, dass jemand nicht aufgrund der Leistung eingestellt oder befördert wurde, sondern nur wegen der persönlichen Beziehung, schafft dies Unzufriedenheit. Hat jemand dieses Gefühl, sinkt die Motivation und er wird sich weniger engagieren. Mitarbeiter stellen sich die Frage: Zählt der Stammbaum mehr als meine Leistung?

Warum stellen Betriebe bewusst Freunde oder Verwandte von Mitarbeitern ein?
Es ist schlicht menschlich, Bekanntes dem Unbekannten vorzuziehen. Ökonomisch kann es sinnvoll sein, Bekannte einzustellen oder auf personelle Empfehlungen von Mitarbeitern zu hören. Sie kennen den Betrieb und können abschätzen, ob jemand dazu passt. In einigen Firmen gibt es gar Prämien für Mitarbeiter, die neue Kollegen vorschlagen.

Das kann aber heikel sein?
Es ist ein sehr schmaler Grat. Ein Problem wird es, wenn jemand, der eine enge Beziehung zu Mitarbeitern hat, nur darauf reduziert wird (siehe oben). Für Arbeitgeber wird es heikel, wenn sich Privates und Geschäftliches vermischen. Es ist schwieriger, einem Verwandten oder Bekannten eine schlechte Beurteilung zu geben oder eine Beförderung nicht zu gewähren als einem ‘normalen’ Angestellten. So kann es zu einer Zwickmühle kommen.

Brauchen Bekannte oder Freunde im Betrieb eine dickere Haut?
Ja, sie stehen unter Generalverdacht, nur dank Beziehungen ins Team gekommen zu sein. Wenn Kollegen deswegen neidisch oder frustriert sind, ist der Druck da, sich doppelt beweisen zu müssen. Und es kommt auch vor, dass Vorgesetzte Bekannte oder Freunde genau deshalb härter anpacken, um dem Vorwurf der Vetternwirtschaft vorzubeugen.

Wie geht ein Unternehmen am besten mit einer solchen Konstellation im Betrieb um?
Der Betrieb muss offen kommunizieren und persönliche Beziehungen von Mitarbeitern im Vornherein klarstellen. Zudem braucht es transparente Auswahlverfahren bei Einstellungen, sodass die Angestellten jederzeit sehen können, dass sämtliche Bewerber die gleichen Chancen haben. Und im Team würde ich empfehlen, das Thema Fairness eingehend zu diskutieren und den Mitarbeitern immer als Anlaufstelle offenzustehen.

*Corinne Baumgartner ist Arbeitspsychologin und geschäftsführende Partnerin bei Conaptis

(rol)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paula am 17.09.2019 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Korruption

    in anderen Ländern wird das Korruption genannt

    einklappen einklappen
  • claudio l am 17.09.2019 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist heute normal

    Kommt sehr häufig vor, jeder zweite Personalentscheid beim Bund brsonders bei der LBA wird entweder an gute Freunde vergeben oder an Freunde der Freunde.

    einklappen einklappen
  • Cleo am 17.09.2019 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gang und gäbe

    Leider gibt es dieses Häfeli Teckelisystem schon lange. Darum muss man sich nicht wundern wenn die Qualität der Arbeit in Quantität umschlägt

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ruusch am 18.09.2019 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht den job dafür die wohnung

    ich habe meine wohnung an die tochter vom vermieter verloren...

    • paf am 18.09.2019 21:31 Report Diesen Beitrag melden

      Legitim

      Das ist legal und normal. Wenn der Vermieter die Wohnung für seine Angehörige braucht, kann er ohne andere Gründe kündigen.

    einklappen einklappen
  • N.Ursing am 18.09.2019 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Die eine Krähe...

    Das Grundproblem:Jeder will nach oben in die Chefetage.Die Eignung dafür ist zu 90 % nicht gegeben.So ist es zwingend,dass man sich mit Kollegen "befreundet".Die Lauten werden immer lauter und die Stillen immer leiser.Wie im Bestseller "Farm der Tiere" wird in den Unternehmen das System der Vetterliwirtschaft nicht nur generiert sondern auch gefördert.Insbesondere in einem grossen Gesundheitsunternehmen welches eigentlich Sozialverhalten für das Mass der Dinge zum Vorbild haben sollten.Meine Vorgesetzten sind allerdings das Gegenteil -treten nach unten,lächelnd lügen nach ganz oben und aussen.

  • Nina M.S am 18.09.2019 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Bald schon k.Zeile mehr Wert

    Genau so ist es, zuerst erobert der super qualivizierte Deutsche sein Thon,dann folgen Entlassungen und diese Posten werden durch seine Landsleute( unsere Freunde, wie es so schön bei den Lieben und Netten heissen) ersetzt.Siehe Spitäler und Bundesbetriebe.Der CHer ist eine vor dem Aussterben Rasse.

  • Narnia am 18.09.2019 03:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Prinzip

    Obwohl es mir dank meiner beruflichen Stellung möglich ist, stelle ich prinzipiell weder Bekannte, Freunde, geschweige jemanden aus der Familie/Verwandtschaft ein. Dies seit mehr als 20 Jahren. Beruf& Privat wird klar getrennt& so sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Objektivität bleibt versus Gefühle.

  • Deutscher Chef in CH am 17.09.2019 23:25 Report Diesen Beitrag melden

    Warum ich keine Schweizer anstelle

    meistens faul, unkollegial und intrigant, ohne die nötige formale Qualifikation (ein KV- oder FH-Abschluss ist einem regulären Universitätsabschluss nicht gleichwertig!)

    • Sekretärin am 18.09.2019 08:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Deutscher Chef in CH

      Komisch, habe immer wieder schlechte Erfahrungen mit Deutschen machen müssen....Die rennen bei jedem Seich zum Cheffo um zu jammern, anstatt ein Problem direkt anzusprechen. Mit solchen obrigkeitshörigen Leuten wird die Zusammenarbeit schwierig.

    • Gaby am 18.09.2019 11:58 Report Diesen Beitrag melden

      Geids no?!

      Wir reden Sie von Menschen im Gastland wo sie arbeiten? Sie verdienen sehr gutes Geld in der Schweiz..nehme ich mal an. Und nein.. ich hab gar nichts gegen Deutsche.. ich lebe mit einem Deutschen zusammen. Aber auch er tippt sich an den Kopf, ab solchen Aussagen. Vielleicht sollten Sie überlegen, ob es Ihnen nicht wohler wäre in Ihrem Heimatland, wo die Menschen scheinbar fleissiger und netter sind. Aber eben - soviel würden Sie daheim gar nicht verdienen. Deshalb bitte ich sie um ein weniger Arroganz und ev. auch Dankbarkeit gegenüber Ihrem Gastland.

    • D.K. am 18.09.2019 12:38 Report Diesen Beitrag melden

      an Gaby:

      Ich verstehe Sie sehr gut. Aber, der ist kein Schuss Pulver wert, sonst würde ich nicht lesen, was ich gerade lese. Nicht aufregen.

    • Auslandschweizer GB am 18.09.2019 12:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Gaby

      Der Deutsche oben hat doch Recht: viele Schweizer sind durch den jahrzehntelangen automatischen Wohlstand (globale Geldwäscherei, Schwarzgeld etc.) zu behäbig geworden, ähnlich den Saudis mit ihren Öleinnahmen und wissen folglich nicht mehr, was es heißt, richtig zu arbeiten. Meistens haben sie dann über Vitamin B eine Stelle, welche mehrere Stufen über ihrer eigentlichen Qualifikation liegt und eine Produktivität gegen Null. Jeder in der Schweiz sollte sich mal fragen, ob er dieselbe Stelle auch im Ausland inne hätte oder nicht, viele wären überrascht: Reinigungskraft statt Bürofachmann!

    • D.K. am 18.09.2019 13:07 Report Diesen Beitrag melden

      an Auslandschweizer GB:

      Habe gar nicht gewusst, dass der Wohlstand bei uns automatisiert zustande gekommen ist. Und ich dachte immer, dass wir Schweizer ein äusserst fleissiges, intelligentes und vorausschauendes Volk sind, welches weiss, wie Arbeit geht.

    • Ospel am 18.09.2019 13:29 Report Diesen Beitrag melden

      @DKAntwort

      Private Banking: vor 30-40 Jahren verwalteten die Schweizer Banken rund 60% des weltweiten Privatvermögens, da Banken daran verdienen, Geld in verschiedener Form weiter auszuleihen, ergaben die Zinsen eine beträchtlichen Beitrag zum Wohlstand der Schweiz (Geld arbeitete selber ...), heute ist diese Quote auf ca. 10% gesunken, die Grossbanken (UBS & CS) sind heute ferner unter Kontrolle ausländischer Investoren.

    • D.K. am 18.09.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

      an Ospel:

      Danke für Ihre Antwort. Ja, Geld "arbeitet" selber, das verstehe ich. Aber ist doch schon nicht so, dass wir nur daneben sassen und warteten, oder?? Ich bin etwas gegen solche Äusserungen wie: uns ist alles nur in den Schoss gelegt worden. Ich weiss, welchen Beitrag ich geleistet habe und immer noch leiste, wie die meisten Arbeitenden auch. Ansonsten würde ich mich selber fragen müssen, weshalb ich jeden Morgen aufstehe, wenn es ja auch anders ginge.

    • Ospel am 18.09.2019 16:29 Report Diesen Beitrag melden

      @D.K.

      Einfache Logik des Kapitalismus: Geld generiert noch mehr Geld (ohne reelle Wertschöpfung), das Problem ist damit die extrem einseitige Vermögensverteilung in der Gesellschaft (1% besitzt 99%), die Dummen sind am Ende immer die hart arbeitende Bevölkerung, welche trotz lebenslanger Arbeit verarmt ...

    einklappen einklappen