Toni Brunner

31. Mai 2015 09:04; Akt: 31.05.2015 09:04 Print

«In Zürich hat man einen Penalty verschossen»

Roger Köppel ist von den Zürcher SVP-Delegierten nur auf Platz 17 für die Nationalratswahlen gesetzt worden. Dafür gibt es Kritik vom Parteipräsidenten.

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Hätte Roger Köppel und Hans-Ueli Vogt auf die Plätze eins und zwei gesetzt: SVP-Präsident Toni Brunner. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

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Bei der Delegiertenversammlung der Zürcher SVP hatte die Vergabe der Listenplätze für die Nationalratswahlen bereits für Diskussionen gesorgt. Nun kritisiert Parteipräsident Toni Brunner die Listenpositionen der Kandidaten Roger Köppel und Hans-Ueli Vogt.

«Hier hat man in Zürich einen Penalty verschossen», sagte Brunner in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». Statt wie von den Delegierten beschlossen auf den Plätzen 17 und 10 hätte er Köppel und Vogt auf die Plätze eins und zwei gesetzt.

Ursprungsliste genehmigt

Es sei für ihn zwar klar, dass die beiden gewählt würden. «Aber wenn sie als Zugpferde an die Spitze der Liste gesetzt worden wären, hätte ein Sitz mehr herausgeschaut», sagte Brunner. Deshalb hätte er anders gehandelt.

Der SVP-Kantonalvorstand hatte die Nationalratsliste am 28. Mai den Delegierten vorgelegt. Aus deren Reihen kam ein Antrag, Köppel vom 17. auf den vierten Platz hochzustufen. Dieser wurde klar abgelehnt und die Ursprungsliste einstimmig genehmigt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herr König am 31.05.2015 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    immer schön der Reihe nach

    Ein bisschen demokratische Entscheide wird die Parteiführung schon ertragen.

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  • reto am 31.05.2015 10:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    All diese Populisten

    Bin ich der einzige, der denkt man solle einen kompententen Politiker, der das beste für das Land will wählen und nicht jemand der einfach berühmt ist.

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  • Felix am 31.05.2015 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    clever

    Platz 17 ist ok, sonst gäbe es diesen Artikel gar nicht...;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Papierischweizer am 01.06.2015 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Glück gehabt

    Betrachten wir diese Meldung mal von der linguistischen Seite, so hat Toni Brunner nicht unrecht und der Kanton Zürich grosses Glück. Ein Penalty, also eine Strafe, wäre der Köppel für den Kanton Zürich und den Nationalrat zweifelsohne gewesen. Ein Glück also, hat ihn die Zürcher Parteileitung verschossen.

  • Schweizer Demokrat am 31.05.2015 22:21 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie pur

    Ein demokratischer Entscheid ist zu akzeptieren. Die Basis hat gesprochen. Etwas arrogant, dass der Brunner meint die Basis hat falsch entschieden.

    • Ein Schweizer am 01.06.2015 01:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Richtig!

      Aber wenn es um die MAE geht wirft er selber genau das allen anderen vor... Da kann man nur lachen ;-)

    • Eric am 01.06.2015 05:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Falsch

      Der Entscheid steht und wird auch 1:1 umgesetzt. Dass einige Exponenten nun Kritik üben, weil der Entscheid aus taktischen Überlegungen falsch ist, hat doch nichts mit der Akzeptanz zu tun.

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  • Hanibal am 31.05.2015 21:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Geht das überhaupt in unserem Rechtsstaat: Nationalrat und gleichzeitig Verleger ?

    • Marco am 31.05.2015 21:45 Report Diesen Beitrag melden

      Wieso nicht

      solange jemand EU Vertreter und gleichzeitig im Nationalrat sitzen kann.

    • Jorge am 31.05.2015 22:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marco

      Welcher Vertreter der EU sitzt im Nationalrat? Ich bin schockiert. Ich hab immer gedacht, dass nur Schweizer Bürger gewählt werden können

    • Oli G. am 01.06.2015 00:14 Report Diesen Beitrag melden

      @Jorge

      Noch nie was von Doppelbürgerschaft gehört? Man kann Schweizer BR werden auch wenn man Doppelbürger von Simbabwe ist.

    • Konsument am 01.06.2015 02:29 Report Diesen Beitrag melden

      Geht bei der SVP

      Nathalie Rickli arbeitet bei Goldbach Media, ist SVP-Nationalrätin, will die SRG abschaffen und durch private Medien ersetzen. Ihr Arbeitgeber ist der grösste Schweizer Vermarkter von Fernseh-Werbezeiten. So läuft das bei der SVP.

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  • Wayne am 31.05.2015 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Toni

    Schon lange nichts von dir gehört. Warst in letzter Zeit etwas zu ruhig :)

  • Rm am 31.05.2015 20:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen

    Herr Köppel brauchts unbedingt, denn er steht für die Marke CH.

    • Jorge am 31.05.2015 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch

      als Marke Schweiz stand einmal das Rote Kreuz. Aber das wurde ja von den Rechtsnationalen als Gegner der Schweiz betitelt. Köppels ist einfach nur destruktiv und realitätsfremd, wenn er denkt, in Bern aufräumen zu müssen. Was soll das eigentlich?

    • GoRoger am 01.06.2015 18:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ Jorge

      Was das soll? Es ist dringend nötig, dass mal Klartext gesprochen wird und das kann Köppel problemlos, im Gegensatz zu vielen Wischiwaschi-Politikern/innen. Ein guter Beobachter, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Zudem alles andere als destruktiv. Ist mir schleierhaft, wie du ausgerechnet darauf kommst.. Vielleicht, weil er evt. die trägen Damen/Herren etwas aufwecken könnte..!

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