Asselborn zu Mörgeli

12. Februar 2014 17:12; Akt: 13.02.2014 08:57 Print

«Machen Sie doch einen Zaun um die Schweiz»

Nach Roger Köppel haben heute Nacht SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli und NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann ihren grossen Auftritt im deutschen Fernsehen.

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Christoph Mörgeli: «Die Deutschen wollen - wie wir auch - selber über die Zuwanderung entscheiden können.» (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella)

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«Schweizer machen die Schotten dicht – Aufschwung für Rechtspopulisten?» So lautet der Titel der heutigen Sendung der Talkmasterin Anne Will. Sie läuft um 23.40 Uhr auf ARD.

Nach der Annahme der Zuwanderungs-Initiative der SVP würden Rechtspopulisten in Europa Morgenluft wittern, schreibt der Sender auf seiner Homepage. Deshalb stelle sich die Frage, ob diese bei der Europawahl Ende Mai mit einem Stimmenzuwachs punkten könnten. Oder aber muss Europa beim Thema Freizügigkeit umdenken? Und welche Folgen hat das Referendum für die Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz?

«Die Deutschen fühlen sich ungeliebt»

Über diese Fragen diskutiert heute auch SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli: «Die Deutschen wissen, dass sich der Schweizer Volksentscheid teilweise auch gegen die deutsche Zuwanderung richtet und fühlen sich deshalb ungeliebt», so Mörgeli. Umgekehrt sähen sich aber auch viele Deutsche bestätigt: «Sie wollen – wie wir auch – selber über die Zuwanderung entscheiden können.»

Bereits nach dem Auftritt von «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel warnte SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin: «Unser Image als weltoffenes Land gerät durch die Auftritte dieser Herren in Gefahr.»

NZZ-Chef: «Migration verursacht immer Kosten. Aber sie sichert dem Land Wohlstand»

Vielleicht verhindert dies ja heute der NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann. Dieser ist nämlich ebenfalls mit von der Partie. Seine Meinung: «Migration verursacht immer auch Kosten, ohne Zweifel. Aber sie sichert dem Land und seinen Bewohnern Wohlstand. Für die Schweiz überwiegen bis dato die Vorteile.»

Eingeladen sind ausserdem der Aussenminister von Luxemburg, die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance und die Parteisprecherin der Partei Alternative für Deutschland AfD.

20 Minuten überträgt die Sendung live

(dp)