Sex-Skandal an Aargauer Schule

15. Februar 2015 13:39; Akt: 16.02.2015 10:54 Print

«Nähe zu den Schülern war schon vorher ein Thema»

Eine Aargauer Lehrerin hatte eine Affäre mit einem ihrer Schüler (17). Körperliche Nähe sei bei der Pädagogin sowieso kein Tabu gewesen.

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Die Lehrerin (zweite Reihe rechts) mit einer ihrer Klassen. (Bild: screenshot/Tele M1)

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Die Bekanntgabe einer intimen Beziehung zwischen einer Lehrerin (30) und ihrem Schüler (17), auf die 20 Minuten durch einen Elternbrief aufmerksam wurde, zog weite Kreise. Nachdem die Schule Mittleres Wynental AG am Freitag über den Fall informiert hatte, kamen weitere Fakten ans Licht.

Wie ein Mitschüler zu «Tele M1» sagt, sei das nicht das erste Techtelmechtel der Lehrerin gewesen: «Sie hatte zu mehreren Schülern körperliche Nähe. Zum Teil waren es immer die Gleichen, aber es gab immer Abwechslung.» Der Schulleitung sei die Lehrerin durch ihr übermässiges Engagement und den guten Draht zu den Schülern aufgefallen.

Work-Life-Balance sollte thematisiert werden

Der Schuldirektor Alois Zwyssig habe die Sprachpädagogin laut «Blick» darauf ansprechen wollen. «Ich wollte ihre Nähe zu den Schülern im nächsten Mitarbeitergespräch thematisieren. Ich sah darin aber vorwiegend ein gesundheitliches Problem für die Lehrerin unter dem Aspekt der Work-Life-Balance.»

Vor dem Skilager in Leukerbad VS, bei dem die verheiratete Lehrerin und ihr junger Liebhaber in flagranti erwischt worden seien, habe die Schulleitung aber keinen Grund zum Eingreifen gehabt.

Schüler wurde bevorzugt

Von Seiten der Schüler wurden hingegen schon länger Vermutungen angestellt. «Man sah sie ab und zu im Dorf zusammen», sagt ein Schüler der Oberstufe in Unterkulm AG zum «Sonntagsblick». Im Skilager habe es dann klarere Indizien gegeben.

«Die beiden sind immer zusammen gewesen. Sie hat sich beim Essen sogar zu ihm gesetzt und nicht an den Leitertisch», erzählt ein Skilager-Teilnehmer. Zudem habe die Lehrerin ihren Schützling bevorzugt. «Er wurde zum Hilfsleiter befördert, obwohl er gar nicht besser Snowboard fahren kann.»

Der Fall stösst mittlerweile sogar im Ausland auf Aufmerksamkeit.
Das Österreichische Newsportal «Salzburg 24» twitterte am Samstag: «Von wegen immer USA. Die Schweiz hat jetzt auch den Fall einer Sex-Lehrerin!»

(ced)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • D.C. am 15.02.2015 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    In Ruhe lassen und Chance geben!

    Der Junge war genug alt und wurde zu nichts gezwungen! Man sollte aufhören die Moralapostel zu spielen und ihr eine zweite Chance geben! Den seelisch bestraft wurde sie genug.

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  • F.N. am 15.02.2015 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    F.N.

    Lasst sie doch einfach in Ruhe ! Und denkt auch an Ihre Familie

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  • A.B. am 15.02.2015 13:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Problem?

    Wo ist das Problem, bei einer solchen hübschen Lehrerin wäre ich auch dabei...no panik!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Luca Weber am 16.02.2015 14:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es Liebe ist...

    Ich Finde es sehr schade dass man das Glück von 2 Menschen die sich anziehen verbieten muss nur weil Sie seine Lehrerin ist. Ich finde es auch nicht gut dass diese ganze Story so hochgezogen wird. Viel Glück den beiden 3

  • Real Lässt Grüssen am 16.02.2015 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Desolat

    Ach.. Wiso hatte ich nicht so eine lehrerin. Dann ging ich bestimmt gerne zur schule :-)

  • Z M am 16.02.2015 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sex-Skandal

    Macht doch einfach keine Probleme wo keine sind ,der Junge ist 17 und nicht 4 das er nicht wusste um was es ging.

  • E.N. am 16.02.2015 07:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es ist genug man sollte sich auf sich selber Konze

    Wieso immer diese Aufregung - Jeder Kehre vor seiner eigenen Türe Schliesslich sind beide Alt genug Ich missbillige das Verhalten der Lehrerin in keiner Art und Weise Den Sie hat Anstand gehabt dass sie Selber die Schulleitung informiert hatte Also hört auf mit der blöden Lästerei

  • bird am 16.02.2015 06:12 Report Diesen Beitrag melden

    nicht arm

    "lasst die arme Lehrerin in Ruhe, denkt an ihre Familie" Was soll denn das? Sie hat Mist gebaut und nun muss sie dafuer gerade stehen, so einfach ist das! Ausserdem muessen nicht wir an ihre Familie denken sondern sie haette das tun muessen.