Fast nur Männer

10. Januar 2019 21:30; Akt: 10.01.2019 21:30 Print

Schlittschüenle fordert jährlich 3600 Verletzte

Beim Schlittschuhlaufen kommt es jährlich zu über 3000 Unfällen. Meistens sind es Männer, die beim Fahren die Kontrolle verlieren.

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Ob in der Halle, auf der Eisbahn oder auf dem Natursee, Eislaufen gehört im Winter zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen der Schweizer. Doch ungefährlich ist der Sport mit den scharfen Kufen nicht. Wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung in einer Mitteilung schreibt, verletzen sich in der Schweiz jährlich 3600 Personen beim Schlittschuhlaufen.

Darin eingerechnet sind nur die Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Häufigster Unfallgrund ist der Sturz. Die Mehrheit der Schlittschuhläufer verletzt sich an Arm, Kopf oder Knie. Die häufigsten Beschwerden nach dem Schlittschuhlaufen sind Prellungen, Schnitt- und Platzwunden sowie Knochenbrüche oder Gehirnerschütterungen.

Interessant an der Statistik: Die Verletzten sind in fast neun von zehn Fällen männlich. Um Verletzungen vorzubeugen, rät die BfU, einen Helm zu tragen.

(fss)