Gescheiterte Kandidatur

03. November 2019 08:04; Akt: 03.11.2019 17:40 Print

«Sion 2026» kostete 6,3 Millionen Franken

Marketing, Mieten und Gehälter: Die Kosten für die gescheiterte Kandidatur für die Olympischen Winterspiele im Wallis gehen in die Millionen.

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Die gescheiterte Kandidatur «Sion 2026» für die Ausrichtung von Olympischen Winterspielen im Wallis kostete nach Berechnungen der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche» rund 6,3 Millionen Franken. Der Finanzchef der Kandidatur bestätigte demnach den Betrag gegenüber der Zeitung. Das Bundesamt für Sport sowie der Verband Swiss Olympic hatten mitgeteilt, dass die Finanzergebnisse noch nicht vorliegen würden.

Dem Bericht zufolge wurde das Geld für Marketing, die Machbarkeitsstudien, zur Deckung von IT-Kosten sowie für Mieten und Gehälter ausgegeben. Die Rechnung wurde zu gleichen Teilen zwischen dem Bund, Swiss Olympic und den beteiligten lokalen Behörden aufgeteilt.

Zum Vergleich: Die kanadische Stadt Calgary setzte dem Bericht zufolge mit seiner gescheiterten Kandidatur für 2026 umgerechnet rund 12,2 Millionen Franken (16,3 Millionen kanadische Dollar) in den Sand. Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo in Norditalien statt.

(scl/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roman am 03.11.2019 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Den Politikern vom Lohn abziehen

    Zieht das Geld vom Lohn unserer Vertreter in Bern und den Walliser Behörden ab. Ausser den Wallisern und unseren Politikern wollte niemand die Olympischen Winterspiele. Das (unser) Geld hätte man sinnvoller einsetzen können!

  • Jonenbach am 03.11.2019 09:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sion 2026

    Wann hört dieser Unsinn eigentlich mal auf? Kantone, welche sich seit Urzeiten über den Finanzausgleich finanzieren und weiterhin tun, haben nicht sinnlos mit Millionen um sich zu werfen!

  • Roger Campos am 03.11.2019 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy

Die neusten Leser-Kommentare

  • gloria derungs am 03.11.2019 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kosten selber tragen

    weil geld zu verdienen ist und man abkassieren kann, werden auch sinnlose bewerbungen inszeniert. bestimmt sind die gleichen dann wieder am zug, beim nächsten zwängeli-projekt, dass die schweiz nicht braucht und a) nur die umwelt zerstört b) nicht nachhaltig ist und c) nur ein paar walliser vip reicher macht, aber die gesamtschweiz für das "nationale" ereignis mitbezahlen soll. sorry, ich bin aus zürich und was im wallis gemacht wird, interessiert mich nicht und mein kanton soll nicht zur kasse gebeten werden.

  • Bernerfussballfan am 03.11.2019 15:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sion macht nichts

    Was glaubt ihr was uns die grünen in den nächsten 4 Jahre kosten werden. Da ist dieser Betrag ein Trinkgeld.

  • TommyM am 03.11.2019 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die wievielte

    Kandidatur war das jetzt? Das Volk hat bisher immer nein gesagt. Das ist je fast schon respektlos. Wenn das Volk nicht will dann will es nicht. Diese grossveranstaltungen sind von einer Volkswirtschaft nicht zu tragen. Die Staaten die das durchziehen und immer grösser und teurer sein wollen sollten ihre Profielneurose behandeln lassen und eventuell die Demokratie auch in der Realität einführen....

  • Erich F. am 03.11.2019 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso und warum....

    muss eine Olympiade immer an einem anderen Ort stattfinden ? Weshalb baut man nicht je eine Anlage für die Sommerspiele und eine für die Winterspiele? Denn noch jedes Land rutschte finanziell vor oder nachher in die Krise nach den Olympischen -spielen

  • Petruschka am 03.11.2019 14:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steht dazu

    Dann kommt eine Ausrede mit den Kosten von Calgary. Das kann man überhaupt nicht vergleichen. Aber Hauptsache, man ist nicht schuld.