Rücktritt von Toni Brunner

24. November 2018 10:41; Akt: 24.11.2018 11:03 Print

«Traurig ist, dass du nie Bundesrat sein wirst»

SVP-Nationalrat Toni Brunner tritt per Ende Jahr zurück. In den sozialen Medien wird sein Abgang unterschiedlich kommentiert.

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Politiker Toni Brunner (44) hat gestern bekannt gegeben, dass er per Ende Jahr aus dem Nationalrat tritt. Der Präsident erhalte am Samstag sein Rücktrittsschreiben. Grund für den Ausstieg aus der Politik nennt Brunner die fehlende Zeit für Familie und Hof. «Neben der Politik sind meine Familie, mein Bauernhof und der Landgasthof immer etwas zu kurz gekommen», sagt Brunner in der «Schweiz am Wochenende».

Sein Abgang wird den sozialen Medien unterschiedlich kommentiert. So wird der SVP-Politiker unter anderem mit Lob überschüttet. Laut Twitter-Userin Bea Habegger braucht es mehr Politiker, die, wie er, so sprechen, wie «ihnen der Schnabel gewachsen ist».


Ein anderer User hingegen hat Respekt vor Brunner, dass er Platz für die neue Generation macht:


Und die Junge SVP Baselland dankt Brunner für seinen «unermüdlichen Einsatz»:


Auch Parteikollege und SVP-Bern-Präsident Werner Salzmann dankt dem abtretenden Politiker:


Brunner habe nie sein politisches Rückgrat verloren, so ein User:


Ein Twitter-User finden es traurig, dass aus dem Nationalrat nie ein Bundesrat geworden ist:


Manche scheinen mit dem Abgang Brunners nicht klar zu kommen, so etwa Twitter-User Erwin Zollinger:


Andere finden es schade, dass er geht:



Gewitzelt wird auch:


Mehrere User fragen sich, was denn mit Christoph Blocher sei, der als Brunners Ziehvater gilt:



Bei manchen herrscht Freude über Brunners Abgang:


Der Nachrücker ist bereits bekannt:

(qll)