«Schock»-Schoggi

22. Februar 2020 22:05; Akt: 22.02.2020 22:05 Print

«Ich fand es ein bisschen lustig»

Cailler vertreibt Schokoladen mit einem Schreibfehler. Die Firma hat bereits reagiert.

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«Chocolat au lait aux amandes» heisst die Lieblingsschokolade von Jonathan (13). Als er sich am Montag ein Stück der Cailler-Schoggi gönnen wollte, hatte er einen wortwörtlichen «Schoggi-Schock»: Auf der roten Packung stand nämlich «Milchschockolade mit Mandeln». «Beim Essen ist mir aufgefallen, dass das Wort gleich zweimal falsch geschrieben worden war. Ich fand es ein bisschen lustig. Das ist schon ein ziemlich grosser Fehler für so eine grosse Schoggi-Marke.» Seine Eltern kauften die «Schockolade» in der Denner-Filiale am Bahnhof Affoltern (ZH). Laut Jonathan sei die Schoggi bis anhin immer richtig angeschrieben gewesen: «Wir essen zu Hause eigentlich nur diese Schoggi.»

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Der Freiburger Schokoladenproduzent, der zum Nestlé-Konzern gehört, preist dasselbe Produkt auch auf seiner Homepage an – ebenfalls mit einem Foto, auf dem es «Milchschockolade» heisst.

«Fehler ist ärgerlich»

Cailler betont auf Anfrage, man sei über den Schreibfehler informiert. «Wir haben bereits die Überarbeitung der Verpackung veranlasst. Da die Produktinformation weder eine Kundentäuschung noch ein Qualitätsrisiko darstellt, wird der Übergang auf die neue Verpackung gleitend vollzogen», erklärt Nestlé-Sprecherin Inge Gratzer. Die Produkte würden also nicht zurückgerufen und bereits produzierte Verpackungen würden aus Rücksicht auf die Umwelt aufgebraucht. Laut Gratzer überprüft Cailler die Verpackungen vor dem Vertrieb in mehreren Schritten. «Dass sich hier dennoch ein Fehler eingeschlichen hat, ist ärgerlich.»

Pannen bei Beschriftungen sind keine Seltenheit. Schreibfehler passieren sogar beim eigenen Firmennamen. Die chinesische Airline Cathay Pacific hat bei der Beschriftung eines Flugzeugs das F vergessen. Auch in Übersetzungen schleichen sich Fehler ein. Die Migros schrieb eine Packung Bärlauch als «Knoblauch der Bären» an, was auf die wörtliche Übersetzung des französischen Namens «ail des ours» zurückzuführen ist. Schon früher hat die Migros mit amüsanten Übersetzungen für Schlagzeilen gesorgt. Die «Schweizer Bratbutter» wurde in der französischen und italienischen Übersetzung zu «Butter, um Schweizer zu braten».

(les)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • M.Furrer am 22.02.2020 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Innere Schönheit!

    Da sieht man mal wieder wie wichtig es ist, dass es im Leben viel mehr auf den Inhalt darauf ankommen sollte.

  • Lustich am 22.02.2020 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Musste lachen...

    ...vielen Dank den gebratenen Schweizern ;-))

  • Toni Maccaroni am 22.02.2020 22:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sotheby's

    Geil! Noch schnell ein paar Tafeln sichern. Die kann ich dann versteigern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Toni Maccaroni am 22.02.2020 22:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sotheby's

    Geil! Noch schnell ein paar Tafeln sichern. Die kann ich dann versteigern.

  • Frida am 22.02.2020 22:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fehler passieren

    Also wirklich...ist euch noch nie ein Fehler unterlaufen? Das ist doch halb so tragisch :-) Hätten sie Zucker und Salz verwechselt wäre das schlimmer...nicht?

  • Höllenschlund am 22.02.2020 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Höllenschlund am 22.02.2020 22:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da hat jemand

    zu viel Harry Potter gesehen. Dort gibt es auch Schockolade.

  • Lustich am 22.02.2020 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Musste lachen...

    ...vielen Dank den gebratenen Schweizern ;-))