Gemeinsames Sorgerecht

13. Februar 2011 21:52; Akt: 15.02.2011 10:35 Print

2,6 Tonnen Steine für Sommaruga

von Désirée Pomper - Die Protestaktion von 13 Schweizer Väterorganisationen gegen die Verzögerung des gemeinsamen Sorgerechts ist auf grosse Resonanz gestossen.

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Pflastersteine für Bundesrätin Simonetta Sommaruga: Oliver Hunziker, Marcel Enzler, Stephan Brunner. Simonetta Sommaruga (kleines Bild). (Keystone)

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Bis Sonntag Abend wurden 740 Pflastersteine mit einem Gesamtgewicht von über 2,6 Tonnen auf der Seite SchickEnStei.ch bestellt – adressiert an Bundesrätin Simonetta Sommaruga. «Ich bin hocherfreut über die unzähligen positiven Reaktionen», sagt Oliver Hunziker, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für gemeinsame Elternschaft GeCoBi. Noch aber warte man auf einen Anruf Sommarugas.

Dass Männer sich mehr um ihren Nachwuchs kümmern wollen, zeigt auch eine neue Studie des Kantons St. Gallen. Laut der Studie will eine Mehrheit der Männer ihr Arbeitspensum reduzieren und wäre auch bereit, dafür eine Lohneinbusse in Kauf zu nehmen, wie die «SonntagsZeitung» schreibt.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Benjamin B. am 13.02.2011 22:45 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Simonetta Sommaruga sollte sich besser um das gemeinsame Sorgerecht kümmern wie um eine Verschärfung des Waffengesetzes.Aber wies scheint ist das ja nicht so wichtig!Männer sind und werden immer benachteiligt sein wenn es um das Sorgerecht geht.

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  • mm am 14.02.2011 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Vorallem Kindeswohl

    Es MUSS in jedem Fall immer für das Wohl des Kindes/der Kinder entschieden werden. Leider ist das nicht immer der Fall. Leider werden Mütter, die wissen, dass sie etwas zu befürchten haben, wenn sie die Kinder ihren Vätern überlassen (müssen), nicht ernst genommen. Bis dann etwas passiert, wer übernimmt dann die Verantwortung? Wer kann nach einem bösen Vorfall einem Kind die Kindheit überhaupt zurück geben? Weshalb muss immer zuerst etwas schlimmes passieren und dann kommen plötzlich Wahrheiten zum Vorschein, die eigentlich schon lange bekannt wären?

  • Steinmann am 13.02.2011 23:35 Report Diesen Beitrag melden

    Für Gartenbau reservieren

    Diese Steine werde ich für meinen Garten in Bern abholen, oder eine Adressänderung aufgeben. Bitte reservieren

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hannes Csögl Frauenfeld am 15.02.2011 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Die Kinder gehören sich selber!

    Als Vater muss man aufpassen das man nicht verlassen wird. Warum überhaupt, wird an uns gezerrt? Wir waren doch alle einmal Kinder und sind es immer noch, auch wenn wir Eltern sind. Die Kinder gehören nicht dem Staat sondern sich selber, danach sollten die Gesetze gerichtet sein.

  • mm am 14.02.2011 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Vorallem Kindeswohl

    Es MUSS in jedem Fall immer für das Wohl des Kindes/der Kinder entschieden werden. Leider ist das nicht immer der Fall. Leider werden Mütter, die wissen, dass sie etwas zu befürchten haben, wenn sie die Kinder ihren Vätern überlassen (müssen), nicht ernst genommen. Bis dann etwas passiert, wer übernimmt dann die Verantwortung? Wer kann nach einem bösen Vorfall einem Kind die Kindheit überhaupt zurück geben? Weshalb muss immer zuerst etwas schlimmes passieren und dann kommen plötzlich Wahrheiten zum Vorschein, die eigentlich schon lange bekannt wären?

  • Ludwig am 14.02.2011 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Das interessiert sie nur

    Wenn man ihr das vor die Türe kippt, ansonsten geht sie damit um wie mit einem abstimmungsergebnis. Einfach ingnorieren.

    • DM am 15.02.2011 06:57 Report Diesen Beitrag melden

      Leider

      Ich denke auch, dass diese Pakete schon bei der Post abgefangen werden und schon gar nicht in die Nähe des Bundeshauses gelangen! Die Meinung des Volkes hat die Linken noch nie interessiert. So auch in diesem Fall.

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  • Schweizerin am 14.02.2011 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Kindes- und Väternwohl

    Liebe Frau Sommaruga, jetzt könnten Sie sich profilieren. Hier ist massiv Handlungsbedarf angezeigt. Geht es doch um das Kindes- und Väternwohl. Ein gemeinsames Sorgerecht kommt dem Kind zu Gute und es ist erschreckend, mit wie knappen Mitteln Väter über die Runden kommen müssen. Lassen Sie Schiesseisen Schiesseisen sein und kümmern sich um die wirklich wichtigen Probleme der schweizerischen Bevölkerung.

  • Daniel W. am 14.02.2011 03:53 Report Diesen Beitrag melden

    Verantwortung und Fairness

    Es soll uns nicht wundern, dass die führenden Frauen, jetzt wo sie Macht besitzen, plötzlich ihre Meinung wechseln wie der Camäleon die Farbe, und man könnte meinen, sie treten Rachefeldzüge an. Nur, wozu? Frau Sommaruga, bleiben Sie fair und erinnern Sie sich selbst, dass die Väter nebst dem"blechen" auch eine ganz wichtig soziale Komponente im Leben eines Kindes sind. Natürlich, das brauchen Sie natürlich nicht, Sie werden die Auswüchse dessen vermutlich nicht mehr erleben, doch der schweizer Staat würde dereinst darunter leiden, das ist sicher. Wollen Sie das?